Transfer-Experte sicher: Xabi Alonso verlässt Leverkusen und präferiert diesen Klub

Leverkusen - Xabi Alonso (42) ist der Trainer der Stunde im europäischen Fußball. Mit Bayer 04 Leverkusen hat der Spanier noch die Chance auf das Triple in dieser Saison. Durch den Erfolg hat der 42-Jährige auch die absoluten Top-Klubs auf sich aufmerksam gemacht.

Xabi Alonso (42) hat Bayer 04 Leverkusen von einem Abstiegsplatz an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga geführt.
Xabi Alonso (42) hat Bayer 04 Leverkusen von einem Abstiegsplatz an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga geführt.  © Marius Becker/dpa

Vor allem zwei Vereine werden immer genannt: der Bundesliga-Konkurrent FC Bayern München und der Tabellenführer der englischen Premier League, der FC Liverpool.

Während man bei der Werkself optimistisch ist, dass der Weltmeister von 2010 auch über den Sommer hinaus am Bayer-Kreuz arbeiten wird, hat der Transfer-Insider Fabrizio Romano (31) wohl andere Informationen.

Wie der Italiener im Podcast "The Debrief" erzählt, halte er es für unwahrscheinlich, dass Alonso nächste Saison noch Trainer des aktuellen Bundesliga-Spitzenreiters sei. Dabei beruft er sich auf Informationen aus dem Umfeld des zweifachen Europameisters.

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Zudem gibt der 31-Jährige auch preis, welchen Klub Alonso präferiert. Demnach befinde sich - Stand heute - der deutsche Rekordmeister in der Pole Position.

Xabi Alonso zum FC Bayern? Das soll der Pluspunkt für die Münchener sein

Der neue Sportvorstand Max Eberl (50) soll ein Pluspunkt im Werben um den Bayer-Coach sein.
Der neue Sportvorstand Max Eberl (50) soll ein Pluspunkt im Werben um den Bayer-Coach sein.  © Sven Hoppe/dpa

Der Grund, warum sich die Münchener Hoffnung auf eine Alonso-Verpflichtung machen können: Der sechsfache UEFA-Champions-League-Sieger habe in den vergangenen Monaten klare Strukturen geschaffen und eine klare Vorstellung, welche man dem ehemaligen Mittelfeld-Star präsentieren könne.

Denn mit Sportdirektor Christoph Freund (46) und dem neuen Sportvorstand Max Eberl (50) hat man zwei neue Führungskräfte für den sportlichen Bereich verpflichtet und vor allem die Personalie Eberl solle ein Pluspunkt sein.

Auch der Konkurrent aus England suche nämlich einen neuen Sportdirektor, bisher jedoch ohne Erfolg. Und wie Romano vermeldet, soll dieser Posten erst besetzt werden, bevor man über einen Trainer entscheidet.

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Der Transfer-Experte rechnet jedoch damit, dass der Spanier die Wahl zwischen dem FC Bayern und dem FC Liverpool treffen wird. Sollte sich Alonso am Ende tatsächlich für seinen Ex-Klub aus München entscheiden, dürfte der Wechsel für den Liga-Primus jedoch sehr teuer werden.

Wie "Sky" meldet, schwebt den Leverkusenern eine Ablöse zwischen 15 und 25 Millionen Euro vor. Anders wäre es wohl ein Jahr später, dann würde ein schriftlich fixierte Ausstiegsklausel greifen, die bei circa 15 Millionen Euro liegen soll.

Allerdings haben die Bayern schon einmal so viel Geld für einen Trainer ausgegeben. Gerüchten zufolge habe man für Ex-Coach Julian Nagelsmann (36) ebenfalls rund 25 Millionen Euro gezahlt.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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