Ass-Spektakel gegen Suhl: DSC-Girls tanken Selbstvertrauen

Dresden - Wie ein Urschrei hallte das "Let's go", von Maia Dvoracek durch den Jubel in der Cyberport Arena. Die US-Amerikanerin hatte gerade mit einem Ass den ersten Satz gegen Suhl zugunsten der Volleyballerinnen des Dresdner SC entschieden. Ihr Aufschlag hatte beim 3:0 (27:25, 25:17, 25:17) aber nicht nur Wirkung, sondern auch Symbolcharakter.

Genau so intensiv wie ihr Spiel: Maia Dvoraceks Jubel nach ihrem Ass zur 1:0-Satzführung.  © Lutz Hentschel

"Befriedigend, ein Ass fühlt sich immer gut an", beschrieb Dvoracek ihre Gedanken in diesem Moment: "Der Schrei tat mir gut und hat mir auch das Gefühl gegeben, dass die Fans hinter uns stehen."

Mit insgesamt 17 Assen machten sie und ihre Kolleginnen nicht nur richtig Druck über den Aufschlag, sondern besorgten so auch fast ein Viertel ihrer Punkte an diesem Abend.

"Es hat für uns eine Menge gebraucht, um herauszufinden, wie wir gemeinsam funktionieren. heute Abend haben wir gezeigt, wie hart wir trainieren. Wir wollten beweisen, dass wir besser sind als das, was wir bisher gezeigt haben", sagte Dvoracek nach dem Sieg.

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"Wir haben alle Einzelteile, um ein richtiges gutes Team zu sein. Aber es liegt an uns, das in jedem einzelnen Spiel zu zeigen", so die US-Amerikanerin weiter.

Und: "Das ist das, was wir leisten können, wenn wir alle zusammenarbeiten."

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DSC belohnt sich und tankt Selbstvertrauen

Gegen ihr Ex-Team versenkte Mackenzie Foley (l.) nicht nur den Ball zum zweiten Satz.  © Lutz Hentschel

Wie nah Leid und Glück beieinander liegen können, das erlebte sie selbst unmittelbar vor ihrem Ass zur 1:0-Satzführung. Da versuchte die Diagonalangreiferin einen abgeblockten Angriff ihrer Kollegin Mackenzie Foley zu retten.

Ein Wahnsinnsreflex von Dvoracek, die ihren Arm nach oben riss, den Ball aber zum ins Aus lenkte - 23:21. Und statt Satzball für den DSC hatte im Anschluss sogar Suhl die erste Möglichkeit, den ersten Durchgang zu gewinnen.

Weil Dvoracek und ihr Team danach aber nochmal richtig aufdrehten, ging schon der erste Satz an das Team aus Sachsen.

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Die 2781 Zuschauer in der Cyberport Arena sahen, wie sich das Team von Alexander Waibl regelrecht in einen Rausch spielte.

Auch die zuletzt so wackelige Annahme hielt deutlich besser und sammelte Selbstvertrauen.

Außenangreiferin Makcenzie Foley machte gegen ihr Ex-Team den zweiten Satzgewinn klar, zum klaren 3:0-Sieg blockte wenig später Mette Pfeffer.

Wenn so etwas wie eine Revanche für die Pleite im Supercup möglich ist, sie hätte genau so ausgesehen.

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