Erfurt - In der heißen Phase der Vorbereitung sind die DSC-Girls beim hochkarätig besetzten Turnier in Erfurt gefordert. Warum die Volleyballerinnen ausgerechnet auf einen ihrer Champions-League-Gruppengegner treffen und welches Duell des Wochenendes trotzdem brisanter ist, erklärte Alexander Waibl (58).
"Wir haben dafür gesorgt, dass Rzeszów dabei ist", so Waibl: "Also das mit Rzeszów hatten wir schon vorher ausgemacht. Da habe ich ein bisschen mitgeholfen, dass sie auch nach Erfurt kommen. Aber das war halt vor der Champions-League-Auslosung."
Die folgte Mitte Juli - und bescherte dem DSC die Partie mit dem polnischen Vizemeister Ende November.
Ein Problem ist das Duell am Sonntag (14 Uhr) zum Abschluss des Turniers für den Coach aber nicht. "Das ist mir eigentlich egal, weil das noch relativ weit weg ist. Schwerin ist eher spezieller, weil wir da sehr schnell spielen", so Waibl.
Und: "Das ist immer so eine Sache. Da kann jeder für sich was rausnehmen oder auch nicht."
Nach Mecklenburg-Vorpommern müssen die DSC-Girls bereits am 14. Oktober reisen, also in nicht einmal einem Monat.
Darauf legt Coach Alexander Waibl den Fokus
Erkenntnisse will der Waibl aber schon aus dem Aufeinandertreffen mit Schwerin am Samstag (16 Uhr) ziehen.
Zuspielerin Lena Olliges (17) ist seit vorletzter Woche im Training, Sarah Straube (24) ist seit Montag dabei. "Das bedeutet für uns natürlich, dass das Zusammenspiel im Angriff unser Hauptthema ist", betont der 58-Jährige.
Auch deswegen sind die Ergebnisse am Wochenende erst einmal zweitrangig für den Trainer: "Das sollte, glaube ich, immer so sein. Man möchte natürlich auch mal gewinnen."
Der Fokus liegt viel mehr auf anderen Dingen: "Ich muss jetzt schon gucken, dass wir auch die Last ein bisschen managen."
Denn das ist dem Coach bereits in den wenigen Wochen der Vorbereitung aufgefallen: "Wir haben eine brutale Tiefe in der Mannschaft!"