Dauerabo auf die Top-4! DSC findet sich im Positions-Ranking auf Spitzenplätzen wieder
Dresden - Vor genau einer Woche buchten die DSC-Schmetterlinge die Halbfinal-Serie gegen Hauptrundensieger MTV Stuttgart, in der am Sonntag Spiel eins bei den Schwaben ansteht (16.45 Uhr). Dass die Dresdnerinnen abermals zu den Top-4 in Deutschland gehören, ist kein Zufall.
"Das Halbfinale ist für uns schon Pflicht, auch wenn natürlich immer irgendetwas schiefgehen kann auf dem Weg dahin. Aber im Normalfall ist das schon unser Minimalziel", erklärt Alex Waibl (58).
Seitdem der Coach vor fast 17 Jahren an der Elbe übernahm, ist der Platz im Semifinale quasi reserviert. In seiner ersten Saison gab es die Play-offs noch nicht. In der Folge schied sein Team nur 2019 in der Runde der besten Acht gegen Aachen aus, ansonsten gehörten die Elbestädterinnen immer zu den besten vier Mannschaften. Die Spitzenposition der Dresdnerinnen belegt auch ein Ranking von DYN.
Der Streaminganbieter veröffentlichte vergangene Woche mit den Außenangreiferinnen die letzte noch offene Position ihrer Bestenliste, bei der alle Trainer der Bundesligisten für ihre Favoritinnen auf der jeweiligen Position abstimmen durften. Und die DSC-Mädels schnitten stark ab.
Marta Levinska (24) auf Diagonal, Emma Grome (23) im Zuspiel und Mette Pfeffer (20) als Mittelblockerin landeten jeweils auf dem Silberrang. Patricia Nestler (24) rangiert unter den Liberas auf Platz vier.
So bewertet DSC-Coach Waibl die Spielerinnen-Tabelle
"Patricia sehe ich da weiter vorn", so Waibl zum Ranking. "Die Stimmen werden schon im Dezember eingesammelt. Deswegen ist das in der Regel kein Ding, was aktuell so gut passt", relativiert der 58-Jährige die aktuelle Aussagekraft der Spielerinnen-Tabelle.
Miku Akimoto (19) belegt da beispielsweise Rang vier und liegt vor ihren Kolleginnen im Außenangriff. Jette Kuipers (Platz 9) und Lorena Lorber Fijok (beide 23, 6), die der Japanerin im Laufe der Saison deutlich den Rang abgespielt haben, finden sich noch hinter ihrer Mitspielerin.
In einem Punkt geht Waibl trotzdem mit: "Du brauchst gute Leistungen, um ein gutes Resultat zu kriegen."
Titelfoto: Fotomontage (2): Lutz Hentschel
