Deshalb bleibt die Supercup-Pleite für diese Dresdnerin in besonderer Erinnerung

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Dresden - Der Supercup in Coburg gegen Suhl endete für die DSC-Girls enttäuschend. 0:3, sportlich in allen Bereichen einen Tick unterlegen und damit auch zu Recht verloren. Doch eine Dresdnerin wird den 3. Oktober 2026 trotzdem in ganz besonderer Erinnerung behalten: Lena Olliges (18).

Kam im Supercup zum Einsatz: Geburtstagskind Lena Olliges (2.v.r.).
Kam im Supercup zum Einsatz: Geburtstagskind Lena Olliges (2.v.r.).  © PR DSC/Sebastian Schmidt

Denn die Zuspielerin feierte am vergangenen Samstag ihren 18. Geburtstag. "Es war an sich ein echt schöner Tag. Also mit den Gratulationen und dann auch dem Supercup. Die ganze Erfahrung war, glaube ich, schon das größte Geschenk genug. Und dass ich jetzt auch den Einsatz bekommen habe, war natürlich sehr cool. Es wäre schön gewesen, hätten wir uns noch belohnen können. Aber so läuft es manchmal."

Im dritten Satz sammelte Olliges auch direkt ihre ersten Einsatzminuten. Für insgesamt neun Ballwechsel durfte die Zuspielerin auf dem Feld ran.

Aber nicht nur, dass es an ihrem Ehrentag und in ihrem ersten Spiel als Profi direkt um einen großen Titel ging.

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Auch die Atmosphäre hat zum unvergesslichen Tag beigetragen.

Lena Olliges (18) ist seit dieser Saison als Profi bei den DSC-Girls dabei.
Lena Olliges (18) ist seit dieser Saison als Profi bei den DSC-Girls dabei.  © Lutz Hentschel

DSC-Girl Olliges war im Supercup erstmals vor so großer Kulisse aktiv

Geburtstagskind Lena Olliges ließ sich am Samstag mit einer Krone feiern.
Geburtstagskind Lena Olliges ließ sich am Samstag mit einer Krone feiern.  © PR DSC/Jessica Weber

Denn vor knapp 2000 Fans, die am Samstag in Coburg in der Arena dabei waren, hat die Junioren-Nationalspielerin noch nicht gespielt.

"Nicht wirklich, vielleicht mal mit der Nationalmannschaft bei der EM oder WM", versucht sich Olliges zu erinnern: "Aber ich glaube, so eine Halle, die fast voll ist, ist dann noch mal eine andere Erfahrung."

Weshalb das so war, erklärte die 18-Jährige auch: "Vor allem dann gegen ein Team, dessen Fans bekannt sind für Lautstärke. Das hat sehr viel Spaß gemacht, hier zu spielen und die ganze Atmosphäre mitzunehmen."

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Dazu war Olliges wahrscheinlich die einzige Dresdnerin, die vom Austragungsort der Partie in Oberfranken profitierte.

Sie ist etwa 70 Kilometer östlich von München in Mühldorf geboren. Im Anschluss an die Partie reiste sie deshalb nicht im Mannschaftsbus zurück nach Dresden, sondern durfte zu ihrer Familie zum Feiern.

In die sächsische Landeshauptstadt ging es für Olliges erst wieder am Sonntag. Mehr Pause war aber auch für das Geburtstagskind nicht drin.

Denn nach dem Highlight ist vor dem nächsten Kracher: Am Samstag kommt Stuttgart zum Bundesliga-Auftakt in die Cyberport Arena.

Titelfoto: Bildmontage: PR DSC/Sebastian Schmidt, Lutz Hentschel

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