DSC startet in Play-offs: Diesen entscheidenden Nachteil hat das Team von Alex Waibl

Dresden - Am Samstag starten die DSC-Schmetterlinge mit dem Heimspiel gegen den USC Münster (17.15 Uhr, DYN/Sport1) in die Play-offs - für Alex Waibl (58) die "schwerstmögliche Aufgabe".

Samstag wollen die DSC-Schmetterlinge gemeinsam mit ihren Fans in der Margon Arena den ersten Sieg in den Play-offs bejubeln.
Samstag wollen die DSC-Schmetterlinge gemeinsam mit ihren Fans in der Margon Arena den ersten Sieg in den Play-offs bejubeln.  © Lutz Hentschel

Spannung versprechen schon allein die beiden Duelle der Hauptrunde. Jeweils gewann das Heimteam den Vergleich. Beim Tabellenfünften gab es aus DSC-Sicht ein knappe 2:3-Pleite, zu Hause allerdings einen klaren 3:0-Sieg.

"Wir wissen, dass wir jetzt erstmal viel über den Kampf lösen müssen, weil wir aus einer schwierigen und langen Phase kommen, viele Spiele hatten und wenig Zeit für Regeneration und Training", erklärt Waibl.

In diesem Kalenderjahr standen seine Mädels bereits in 17 Spielen auf der Platte. Zum Vergleich: im selben Zeitraum musste der Viertelfinal-Gegner nur neunmal ran, hatte schlichtweg nicht die Doppelbelastung eines internationalen Wettbewerbs.

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DSC Volleyball Mit blauem Auge davon gekommen: DSC schlägt Flacht im Tiebreak

"Du musst erstmal deine Basics spielen. Du brauchst Aggressivität. Energie im Aufschlag, Wachsamkeit in der Annahme und Kraft im eigenen Angriff. Das alles hatten wir gegen Flacht nicht. Da sieht man, was passiert, wenn man diese Fähigkeiten nicht mehr hat. Genau das ist die Herausforderung, die wir jetzt im Viertelfinale haben", so der 58-Jährige.

Trainer Alexander Waibl hofft am Tag nach seinem 58. Geburtstag auf die Unterstützung der Heim-Fans.
Trainer Alexander Waibl hofft am Tag nach seinem 58. Geburtstag auf die Unterstützung der Heim-Fans.  © Lutz Hentschel

Auch deswegen baut der Dresdner Trainer auf die Heimfans: "Ich hoffe auf eine Unterstützung wie schon in der gesamten Saison. Das ist das, was wir brauchen, dass wir getragen werden."

Titelfoto: Bildmontage: Lutz Hentschel (2)

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