Dresden - "Es ist alles nach Plan gelaufen", fiel das Fazit von DSC-Coach Alex Waibl (57) nach dem klaren 3:0 (25:15, 25:16, 25:21)-Erfolg seiner Schmetterlinge gegen Borken aus: "Aufgabe erfüllt, drei Punkte geholt, keinen Satz abgegeben, die Belastung ein bisschen verteilt." Mehr ging aus Dresdner Sicht nicht.
"Dass wir die Professionalität, die Motivation haben, so ein Spiel seriös und sauber zu Ende zu spielen, das gefällt mir sehr", so der 57-Jährige.
Denn im Kopf waren natürlich noch alle beseelt vom dominanten Auftritt im CEV-Cup-Hinspiel gegen Mulhouse nicht einmal 48 Stunden zuvor. Und vielleicht auch in Gedanken schon ein bisschen beim Rückspiel am Mittwoch in Frankreich, auch wenn man das nicht anmerkte.
"Ich bin eigentlich immer bereit und versuche, den maximalen Fokus zu haben und alles reinzulegen, was geht", sagte Larissa Winter (21). Die Back-up-Zuspielerin kam gemeinsam mit Diagonalangreiferin Rosa Entius (22) in den ersten beiden Sätzen jeweils von der Bank, im dritten spielte das Duo durch - insgesamt 73 der 127 Ballwechsel.
"Man muss alle Gegner ernst nehmen", so die 21-Jährige: "Sonst kann es ganz schnell passieren, dass man Punkte lässt - und das können wir uns nicht leisten." Weil Schwerin spielfrei hatte ist Platz drei wieder in Reichweite. Weil aber Suhl gegen Stuttgart überraschend 3:2 gewann, ist im Dreikampf um Platz zwei kein Boden gewonnen.
"Aber das ist der übernächste Gedanke. Jetzt geht es um Mulhouse und den Einzug ins Halbfinale", sagte Waibl.