Nicht alltäglich: Hoher Besuch beim DSC-Kracher in Ankara!
Dresden - Mittlerweile sind die DSC-Schmetterlinge, die Donnerstagfrüh die Rückreise aus Ankara antraten, in Dresden angekommen. Der Ausflug lohnte sich - nicht nur wegen eines hohen Besuchs. Denn Sibylle Katharina Sorg (61), seit 2024 deutsche Botschafterin in der Türkei, sah "ein hochinteressantes Spiel", wie DSC-Coach Alex Waibl (57) die 0:3-Niederlage beim türkischen Klub Zeren Spor Kulübü einschätzte.
"Wir haben überragend angefangen, sehr, sehr gut ins Spiel reingefunden. Sowohl was Block-Abwehr angeht als auch im Angriff." Auch wenn seine Mädels den ersten Satz nicht ins Ziel brachten und im zweiten und dritten Abschnitt letztlich chancenlos blieben, der 57-Jährige erkannte viele positive Dinge.
"Wir haben gut angenommen, haben wirklich gut Block-Abwehr gespielt. Wir können viel für uns mitnehmen. Gegen so eine gestandene, stabile Mannschaft haben wir gesehen, woran wir arbeiten müssen: an unseren Angriffslösungen. Das habe ich auch schon vorher gesagt, darauf kommt es an, dass man sich im Angriff auch durchsetzen kann."
Genau diese Momente, in denen die DSC-Schmetterlinge nach einer erfolgreichen Annahme oder Abwehr eben nicht punkteten, machten den Unterschied.
"Ich bin nicht unzufrieden, wie wir uns hier präsentiert haben. Das war sehr gut und hat sehr viel Spaß gemacht. Mal schauen, was dann im Rückspiel drin ist."
Bis zum 4. Februar muss der Chefcoach aber gar nicht vorausschauen. Das Wochenende haben er und seine Mädels spielfrei, eigentlich hätte das Auswärtsspiel in Potsdam auf dem Plan gestanden, das aufgrund des Rückzugs der Brandenburgerinnen nicht stattfindet. Donnerstag wartet die nächste schwere Prüfung: In Italien geht es gegen Conegliano.
Titelfoto: Daniel Hinsdorf
