DSC-Volleyballerinnen haben in Aachen "alles unter Kontrolle"

Dresden - "Wir wissen, wie das ist in Aachen, da kann so ein Spiel schnell kippen und dann kocht die Stimmung richtig hoch", sagte Coach Alex Waibl (57) nach dem 3:0 (25:20, 25:23, 25:18)-Sieg seiner DSC-Schmetterlinge gegen die Ladies in Black.

Lorena Lorber Fijok (22, 2.v.l.) überzeugte mit zwölf Punkten und holte sich die goldene MVP-Medaille. (Archivfoto)
Lorena Lorber Fijok (22, 2.v.l.) überzeugte mit zwölf Punkten und holte sich die goldene MVP-Medaille. (Archivfoto)  © Lutz Hentschel

Genau diese Situation, das Team aus Nordrhein-Westfalen zuerst wieder in den Satz und damit auch ins Spiel zu lassen, die gab es.

Im zweiten Durchgang landete zuerst ein Aufschlag von der ansonsten fast fehlerfreien Lorena Lorber Fijok (22) im Netz, ihren Angriff donnerte Marta Levinska (24) hinter das Feld und die 21:17-Führung war weg. Nach erneutem Zwei-Punkte-Vorsprung jagte Mette Pfeffer (20) ihren Schuss ins Netz - 23:23.

"Dadurch haben wir sie in die Nähe eines Satzgewinns gebracht", räumte Waibl ein: "Wenn das schiefgegangen wäre, dann wäre es ein schwierigeres Spiel geworden. Aber so haben wir den schwierigen Moment überstanden und waren eigentlich nie in Rückstand, hatten das Spiel ganz gut unter Kontrolle und waren immer den Ticken vorn."

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Den letzten Rückstand im Spiel gab es für den Tabellenvierten im ersten Satz bei 14:15, ansonsten waren die Dresdnerinnen immer vorn.

DSC-Volleyballerinnen bereiten sich auf Cup-Duell vor

DSC-Coach Alex Waibl (57) hat schon das nächste Spiel im Blick.
DSC-Coach Alex Waibl (57) hat schon das nächste Spiel im Blick.  © Uwe Anspach/dpa

Jetzt können sich die Sächsinnen voll auf das CEV-Cup-Duell am Donnerstag konzentrieren. Die lange Auswärtsreise nach Aachen, über 650 Kilometer legten sie zurück, nahm beim Spieltermin für das Viertelfinal-Hinspiel zu Hause gegen Mulhouse (19 Uhr) auch eine Rolle ein, wie der 57-Jährige erklärt.

"Dadurch können wir uns ein bisschen besser auf das Spiel vorbereiten", so Waibl zum ersten der beiden Partien gegen die Französinnen aus dem Elsass: "Und wir sparen uns die Kosten für den Auf- und Abbau."

Schon am Samstag kommt Borken zum Bundesliga-Spiel in die Margon Arena (17.15 Uhr).

Titelfoto: Lutz Hentschel

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