Klarer Sieg: DSC schickt Hamburg die Elbe zurück

Dresden - Nicht mühelos, aber letztlich doch standesgemäß holten sich die Volleyballerinnen des Dresdner SC ihren elften Saisonsieg im Duell der Elbestädterinnen. Gegen das Schlusslicht aus Hamburg gab es zum Abschluss der dritten Englischen Woche in Serie einen klaren 3:0 (25:19, 25:16, 25:18)-Erfolg.

Miku Akimoto (19) hatte Startschwierigkeiten, bekam aber für ihre Aufschläge ein Sonderlob.
Miku Akimoto (19) hatte Startschwierigkeiten, bekam aber für ihre Aufschläge ein Sonderlob.  © Lutz Hentschel

"Es war klar, dass es ein etwas unruhiges Spiel werden würde", schätzte DSC-Coach Alex Waibl nach der Partie ein: "Wir haben ein paar Sachen sehr gut gemacht, ein paar Sachen waren aber auch ein bisschen wild."

Unter anderem merkte man Außenangreiferin Miku Akimoto (19) an, dass sie die vergangenen zwei Wochen fehlte. Gleich zwei Annahmen hintereinander rutschten der Japanerin durch.

"Mir war wichtig, dass Miku Court-Erfahrung nach ihrer Verletzung kriegt", sagte Waibl (57): "Sie hat etwas gebraucht, aber ihr Aufschlag war richtig gut."

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Die 19-Jährige schmetterte direkt ein Ass zum 16:11 ins Feld - erzielte insgesamt vier direkte Punkte durch ihre Aufschläge.

DSC-Mädels lassen gegen Tabellenschlusslicht nichts anbrennen

Lorena Lorber Fijok (22, l.) beendete schon im ersten Durchgang die Hoffnungen der Hamburgerinnen.
Lorena Lorber Fijok (22, l.) beendete schon im ersten Durchgang die Hoffnungen der Hamburgerinnen.  © Lutz Hentschel

Tolle Szenen gab es aber nicht nur auf der Platte, sondern auch vom fairen Dresdner Publikum. Denn der Aufsteiger kämpfte, warf sich in jedem Ball. Auch wenn die dreifache Rettungsaktion nicht mit Erfolg gekrönt war, weil Lorena Lorber Fijok (22) letztlich doch für die Dresdnerinnen zum 21:15 versenkte - die 2564 Zuschauer, die fast alle für den DSC jubelten, honorierten die Szene mit Applaus für das Gäste-Team.

Passend zur sächsischen Dominanz am Netz schnappten sie sich den ersten Durchgang: Akimoto blockte zur 1:0-Satz-Führung.

Spannend wurde es beim Elb-Duell trotzdem nicht mehr. Weil die Dresdnerinnen anders als im Hinspiel, wo sie unnötigerweise den dritten Durchgang abgaben, bis zum Schluss konzentriert blieben.

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Sowohl die erste Reihe überzeugte, aber auch der vermeintlich zweite Anzug saß. Denn das Punkten ging auch mit Larissa Winter (21) im Zuspiel, Rosa Entius (22) auf Diagonal, Amelia van der Werff (23) im Mittelblock und Teresa Ziegenbalg (19) im Außenangriff weiter.

Mette Pfeffer (20) machte den Sack zu.

"Die Mädels haben das supergut gemacht", freute sich Waibl: "Unterm Strich haben wir unsere Aufgabe erfüllt. Mehr kann ich mir nicht wünschen."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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