DSC-Wiedersehen mit alten Bekannten: "Fallobst gibt es nicht mehr"

Dresden - Wenn für die DSC-Schmetterlinge am Donnerstagabend ab 19 Uhr in der Margon Arena der erste Teil des CEV-Cup-Duells gegen Mulhouse ansteht, weckt das beim Coach der Dresdnerinnen Erinnerungen - in doppelter Hinsicht.

Wiedersehen am Netz: Marta Levinska (24, r.) griff schon vergangene Saison gegen Alondra Vázquez (25, l.) an. Am Donnerstag ist die Puerto-Ricanerin mit ihrem aktuellen Team Mulhouse zu Gast in der Margon Arena.
Wiedersehen am Netz: Marta Levinska (24, r.) griff schon vergangene Saison gegen Alondra Vázquez (25, l.) an. Am Donnerstag ist die Puerto-Ricanerin mit ihrem aktuellen Team Mulhouse zu Gast in der Margon Arena.  © Lutz Hentschel

"In meiner ersten Champions-League-Saison in Dresden haben wir zu Hause 1:3 verloren und dann dort 3:0 gewonnen", erinnert sich Alex Waibl (57) an seine ersten Schritte in der Königsklasse und an die Partien gegen den heutigen Gegner aus der Saison 2011/12 zurück.

Sportlich wird die Aufgabe im Hier und Jetzt anspruchsvoll, weiß der 57-Jährige: "Wir treffen auf eine Mannschaft, die in Frankreich die Liga nach Belieben dominiert. Das wird eine ganz schwierige Nummer für uns - aber Fallobst gibt es in dieser Phase des Wettbewerbs nicht mehr." Der Viertelfinalgegner ist Tabellenführer im Nachbarland, hat erst ein einziges Ligaspiel verloren.

Für die Dresdnerinnen könnte es deshalb von Vorteil sein, dass sie auf alte Bekannte treffen. "Wir kennen einige der Spielerinnen", sagt Waibl über das Team aus dem Elsass.

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Denn nicht nur deren Coach André Sá (44) kam vor der Spielzeit aus Nancy, gleich fünf Spielerinnen folgten dem Portugiesen näher an die deutsche Grenze.

Und eben gegen Nancy war für die DSC-Schmetterlinge vergangene Saison Endstation im europäischen Geschäft. Dass nach dem Duell mit den Französinnen nicht wieder Schluss auf internationaler Bühne ist, dafür soll heute der Grundstein gelegt werden.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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