Dresden - Vom 3:2-Überraschungserfolg des VfB Suhl über MTV Stuttgart im DVV-Pokalfinale sahen Alex Waibl (57) und seine DSC-Mädels nur die letzten Ballwechsel des Tiebreaks.
Das lag einerseits am Schmerz, nicht selbst beim Endspiel in Mannheim dabei zu sein. Zum anderen stand Krafttraining beim jetzt nicht mehr amtierenden Pokalsieger auf dem Programm.
"Wir haben eine Phase vor uns, wo wir alle drei Tage spielen. Das macht die Belastungssteuerung schwierig und wir müssen gucken, dass wir physisch durchkommen", erklärt Waibl.
Den Start in die knackige Phase, die im besten Fall bis Ende April und dem Finale um die deutsche Meisterschaft geht, macht Mittwochabend in der Margon Arena Münster (19 Uhr), mit dem die Dresdnerinnen definitiv noch eine Rechnung offen haben:
In der Unistadt setzte es eine 2:3-Pleite für die DSC-Schmetterlinge. "Das Hinspiel haben wir definitiv noch im Hinterkopf", versichert der 57-Jährige.
Klar lag das erste Duell der beiden Pokalfinalisten der vergangenen Saison am Ende einer Englischen Woche mit drei Auswärtspartien hintereinander für die Elbestädterinnen. "Aber Münster hat es auch einfach sehr gut gemacht", so der Coach der Sächsinnen: "Heute wollen und müssen wir unbedingt gewinnen."