DSC im CEV-Cup-Halbfinale: So viel Bundesliga steckt im nächsten Gegner

Dresden/Mulhouse - Nach 2014 hat der DSC zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte das Halbfinale des CEV-Cups erreicht. Nachdem das Team von Trainer Alexander Waibl (57) schon in der Champions League zwei tolle Erfolge gegen Łódź eingefahren hatte, ging das Siegen nun eine Etage tiefer weiter.

DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann hat nach dem Halbfinaleinzug im CEV-Cup einiges zu tun.
DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann hat nach dem Halbfinaleinzug im CEV-Cup einiges zu tun.  © Lutz Hentschel

"Das ist ein grandioses Ergebnis. Das hätte keiner vor der Saison so prognostiziert. Dass wir 2014 das letzte Mal in diesem Halbfinale standen, spricht dafür, wie einzigartig es ist", freute sich neben Team, Trainer und Staff auch Geschäftsführerin Sandra Zimmermann über das Weiterkommen im europäischen Geschäft.

Verbunden war das am Donnerstag aber auch mit jeder Menge Stress. Das Heimspiel und die Reise nach Italien zum nächsten Gegner Reale Mutua Fenera Chieri dürfen geplant werden. Zudem stehen in der Bundesliga die letzten Spiele der Hauptrunde an, anschließend die Play-offs.

Das Hinspiel im CEV-Cup-Halbfinale wird am 12. März um 19 Uhr in der Margon Arena ausgetragen, das Rückspiel am 18. März um 20 Uhr in Italien. Drei Tage später steht für den DSC das erste Heimspiel im Play-off-Viertelfinale auf dem Programm.

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"Sollten wir das Finale im CEV-Cup erreichen, gibt es für die Bundesliga zwei Szenarien, wie das Viertel- und Halbfinale gespielt werden", führt Zimmermann aus.

Anett Nemeth (26, l.) spielte in Deutschland für den SC Potsdam. Jetzt schmettert sie für den nächsten DSC-Gegner im CEV-Cup, Reale Mutua Fenera Chieri.
Anett Nemeth (26, l.) spielte in Deutschland für den SC Potsdam. Jetzt schmettert sie für den nächsten DSC-Gegner im CEV-Cup, Reale Mutua Fenera Chieri.  © IMAGO/NurPhoto

Beim DSC-Gegner Reale Mutua Fenera Chieri spielen viele bekannte Gesichter

Sarah van Aalen (26) spielte von 2021 bis 2023 für den SC Potsdam.
Sarah van Aalen (26) spielte von 2021 bis 2023 für den SC Potsdam.  © IMAGO/ABACAPRESS

Für das Erreichen des europäischen Endspiels, in dem der Klub noch nie stand, würde man die Terminhatz gern in Kauf nehmen. Doch mit den Italienerinnen wartet der Tabellenfünfte der Eliteliga auf das Waibl-Team.

Für die Fans wird es nicht nur deshalb ein Highlight, sondern weil der Großteil der Spielerinnen bereits in der Bundesliga schmetterte.

Die beiden Zuspielerinnen Sarah van Aalen (26, früher SC Potsdam) und Karla Antunovic (23, Schwerin), Mittelblockerin Anastasia Cekulaev (Potsdam), die beiden Diagonalangreiferinnen Anett Nemeth (26, Potsdam) und Elles Dambrink (22, Schwerin) sowie Außenangreiferin Laura Künzler (29, Wiesbaden und Stuttgart) sind in Dresden bestens bekannt.

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In Italien starten die Play-offs bereits am Sonntag, dort trifft Chieri im Viertelfinale auf Igor Gorgonzola Novara. Scheiden sie aus, ist die nationale Saison für den DSC-Gegner beendet, während das Waibl-Team im Drei-Tage-Rhythmus ran muss.

Nur dieses Wochenende "darf" der DSC durchatmen, da das letzte Pokalfinale in Mannheim am Samstag ohne den Titelverteidiger steigt.

Titelfoto: Bildmontage: Lutz Hentschel, IMAGO/NurPhoto, IMAGO/ABACAPRESS

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