Fijok-Kostprobe als Vorbild! So bleibt der DSC noch im Meister-Rennen

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Dresden - "Du brauchst immer auch das Glück, dass du alles reinhauen kannst", sagt Alex Waibl (58). Gerade, wenn über wichtige Dinge wie den Meistertitel nach einer Hauptrunde in einem Play-off-Modus entschieden wird, ist das umso wichtiger. Genau diese Extra-Prozente fehlten den DSC-Schmetterlingen bisher nahezu komplett.

Lorena Lorber Fijok (23, r.) hofft nicht, sondern ging bereits am Samstag mutig voran.
Lorena Lorber Fijok (23, r.) hofft nicht, sondern ging bereits am Samstag mutig voran.  © Lutz Hentschel

Zuerst der Ausfall von Patricia Nestler (24) in Spiel eins. In der zweiten Partie stand die Libera dann wieder auf dem Feld, war laut eigener Aussage nach einer Woche ohne Training aber erst wieder bei "ungefähr 70 Prozent". Dafür fehlten im zweiten Duell mit dem VfB Suhl Mittelblockerin Amanda Siksna (23) und Außenangreiferin Teresa Ziegenbalg (19).

"Wir brauchen das Glück, dass wir wieder das Niveau spielen können, das wir können", so Waibl: "Das ist das, was du gegen einen starken Gegner brauchst. Wir haben auf jeden Fall noch Steigerungspotenzial in Block-Feldabwehr und im eigenen Angriff."

Sportlich hatten die geschwächten DSC-Schmetterlinge bis jetzt nur in Teilen etwas entgegenzusetzen. Marta Levinska (24) scorte in beiden Duellen insgesamt 42 Punkte. Da hielt ihre Gegenüber aber mit: Monika Brancuska (21) kommt auf 45 Zähler.

"Ein Riesenproblem": Womit DSC-Coach Waibl besonders zu kämpfen hat
DSC Volleyball "Ein Riesenproblem": Womit DSC-Coach Waibl besonders zu kämpfen hat

Um die Serie noch einmal zurück nach Dresden zu holen, müssen die Elbestädterinnen am Mittwoch in Suhl (19 Uhr) ihr Glück erzwingen. Wie das geht, davon gab Lorena Lorber Fijok (23) bereits am Samstag eine Kostprobe.

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Dresdens Top-Scorerin Marta Levinska (24, l.) enttäuschte in der Final-Serie mit 42 Punkten bisher nicht. Am Mittwoch muss aber auch die Lettin noch mal drauflegen.
Dresdens Top-Scorerin Marta Levinska (24, l.) enttäuschte in der Final-Serie mit 42 Punkten bisher nicht. Am Mittwoch muss aber auch die Lettin noch mal drauflegen.  © Lutz Hentschel

In der Crunchtime des dritten Satzes, die DSC-Mädels waren bereits 15:21 hinten, sprang die Slowenin voran, griff an, blockte und holte ihr Team damit zurück in den Durchgang. Und ging beim Aufschlag ins Risiko.

Eine Rakete von ihr landete genau auf der Grundlinie, darauf folgten zwei Netzroller auf die Suhler Seite.

Genau diese Energie und den Mut braucht es über das gesamte Spiel. Denn nur darauf zu hoffen, dass den Thüringerinnen beim Matchball zur Meisterschaft der Arm zittert, wird nicht reichen.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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