Heißer Kampf in der Margon-Hölle! DSC nach erneutem Krimi im Finale

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Dresden - Wahnsinn! Die DSC-Schmetterlinge machen die faustdicke Überraschung gegen Stuttgart perfekt und stehen im Finale. 21.20 Uhr brachen in der Margon Arena alle Dämme, nachdem Amanda Siksna den 3:2 (20:25, 25:21, 25:23, 24:26, 15:13)-Sieg in der hitzigen und engen Partie für die Dresdnerinnen klarmachte. Im Duell um die Meisterschaft wartet Suhl.

Pure Freude beim DSC! Die Dresdner Volleyballerinnen stehen im Finale um die Deutsche Meisterschaft.
Pure Freude beim DSC! Die Dresdner Volleyballerinnen stehen im Finale um die Deutsche Meisterschaft.  © Lutz Hentschel

"Es ist überwältigend. Was wir als Team geleistet haben, war unglaublich. Ich bin einfach extrem stolz und freue mich riesig", sagte Kapitänin Patricia Nestler nach dem Finaleinzug.

Die mit 3000 Fans ausverkaufte "Margon Hölle" machte ihrem Namen alle Ehre und brodelte im zweiten Durchgang erstmals so richtig. Auslöser war eine Challenge von Gäste-Coach Konstantin Bitter, der den Ball bei einer Rettungsaktion von Marta Levinska auf dem Hallenboden gesehen haben wollte.

Die Entscheidung der Schiedsrichter, Punkt für Stuttgart zum 13:10, begleiteten die DSC-Supporter mit einem lautstarken Pfeifkonzert. Viel wichtiger aus Dresdner Sicht war aber das Resultat. Die Partie, die die Gäste bis dato allein schon durch ihre Wucht im Aufschlag dominierten, kippte in Richtung der Sächsinnen.

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Besonders Antonia Stautz, die durch ihre Aussagen nach Spiel eins bereits bei der Teamvorstellung die ersten Pfiffe und Buhrufe erntete, stellte die DSC-Annahme bis dahin vor größte Probleme.

DSC Volley hat im Tiebreak den längeren Atem

Marta Levinska (r.) war mit 32 Punkten die überragende Spielerin des Abends.
Marta Levinska (r.) war mit 32 Punkten die überragende Spielerin des Abends.  © Lutz Hentschel

Aber die Überprüfung Mitte des zweiten Durchgangs weckte nicht nur die Fans auf den Rängen endgültig auf und zündete sie an. Denselben Effekt hatte es auch bei den DSC-Mädels.

Die Annahme war plötzlich da - genau wie die überragende Diagonalangreiferin Levinska (32 Punkte). Die letzten drei Zähler zum Satzausgleich besorgte die Lettin.

Ein weiteres Indiz für den Momentum-Wechsel: Nach einer Ping-Pong-Koproduktion mit Levinska-Fußabwehr und Abpraller von Lorena Lorber Fijok landete der Ball etwas glücklich bei Siksna, die zuerst den Satzball besorgte und im Anschluss per Block die 2:1-Satzführung veredelte.

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Stuttgart glich zwar noch mal aus, im Tiebreak hatten aber die Dresdnerinnen den längeren Atem und buchten durch den finalen Block von Siksna zum zweiten Mal in Folge das Finalticket.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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