Erster Podestplatz und noch nicht genug: Sind Biathlet Strelows Akkus voll?

Hochfilzen (Österreich) - "Solider Abschluss in Östersund! Meine Beine haben nicht mehr viel hergegeben", teilte Biathlet Justus Strelow (26) nach dem Verfolger und Platz 17 am Sonntag seinen Fans mit. Am Freitag geht's weiter. Konnte sich der Hermsdorfer vor dem Sprint (11.30/ARD) in Hochfilzen erholen?

Im Vorjahr lief Justus Strelow (26) in Hochfilzen einen klasse Sprint. Kann er Platz neun am Freitag toppen?
Im Vorjahr lief Justus Strelow (26) in Hochfilzen einen klasse Sprint. Kann er Platz neun am Freitag toppen?  © IMAGO/Christian Einecke

Zumindest dürfte ihm der Blick auf die Weltcup-Gesamtwertung richtig Energie geben. Da ist der 26-Jährige sensationell Vierter.

Und an die Strecken in Österreich hat er gute Erinnerungen: Im Vorjahr sprintete Strelow auf Platz neun und hielt sich fehlerfrei am Schießstand.

Keine Selbstverständlichkeit, wie DSV-Sportdirektor Felix Bitterling (46) weiß: "Hochfilzen ist ein Ort mit Herausforderungen. In der Vergangenheit gab es dort oft Wetterkapriolen, bei denen sich sowohl Schneebedingungen als auch Verhältnisse am Schießstand sehr schnell verändert haben."

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Er hofft, dass seine Sportler trotz der Erfolgsserie von Östersund nicht arrogant angereist sind.

Staffel-Olympiasieger Michael Rösch (40) traut Strelow & Co. weitere Erfolge zu. "Wenn man so eine Form hat, dann geht die nicht so schnell verloren", so der 40-Jährige.

Der Zinnwalder Eurosport-Experte mahnt: "Wenn man mal in so einer Euphorie drin ist, hält das zwar ein Stück weit an, aber du musst auch damit rechnen, dass es wieder in die andere Richtung geht."

Titelfoto: IMAGO/Christian Einecke

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