Verletzte liegen bei Großeinsatz im Biathlon-Stadion Oberhof am Boden: Was ist passiert?

Oberhof - Mehr als 200 Einsatzkräfte haben am Samstag bei einer Großübung im Biathlon-Stadion in Oberhof den Ernstfall geprobt.

In Oberhof finden im kommenden Jahr die Weltmeisterschaften im Rodeln und Biathlon statt. Die Vorbereitungen laufen schon jetzt auf Hochtouren.
In Oberhof finden im kommenden Jahr die Weltmeisterschaften im Rodeln und Biathlon statt. Die Vorbereitungen laufen schon jetzt auf Hochtouren.  © Michael Reichel/dpa

Bei dem Szenario ging es um die Rettung zahlreicher Verletzter, die nach einer fiktiven Verpuffung versorgt und zum Großteil in umliegende Kliniken transportiert werden mussten, wie das Landratsamt Schmalkalden-Meiningen mitteilte.

Dabei sollten die Abläufe aus dem Sicherheitskonzept für die Doppel-WM im Biathlon und Rodeln im kommenden Jahr in Oberhof getestet und das Zusammenspiel mit den Behörden und Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst geübt werden.

Die Verantwortlichen zeigten sich nach der Übung zufrieden. Die Rückmeldungen und Analysen würden jedoch erst in den nächsten Wochen ausgewertet, hieß es.

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Für ein möglichst realistisches Rollenspiel mimten Ehrenamtliche, Fans, Sportler, Trainer und Journalisten. Der Brand wurde durch Rauchpatronen und Pyrotechnik simuliert.

Die Verletztendarsteller waren mit künstlichen Brandwunden oder scheinbaren Splitterblessuren professionell geschminkt.

Titelfoto: Michael Reichel/dpa

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