Dresden - Letzter beim Turnier des DEL-Absteigers - das war sicher nicht der Plan der Grizzlys aus Wolfsburg. Immerhin war der DEL-Club als Titelverteidiger nach Dresden gereist. Und so drückten die Niedersachsen in der Schlussminuten bei Überzahl auf den Ausgleich. Aber Eislöwe Dane Fox (32) spielte seine Erfahrung aus!
Mit viel Gefühl lupfte der 32-Jährige die Scheibe aus dem eigenen Drittel ins leere Tor der Wolfsburger. Damit stand es 54 Sekunden vorm Ende 4:2 für die Gastgeber. Sein Sohn explodierte vor Freude auf der Tribüne.
Nicht nur für Fox war das Turnier ein guter weiter Schritt mit Blick auf die DEL2-Saison. Aber der Stürmer hatte großen Anteil. Am Sonntag trug er sogar das "C" fürs Kapitäns-Amt auf der Brust. Mit seinen Sturmpartnern Tylor und Tyson Spink (beide 33) lieferte er zwei gute Partien ab.
"Es ist eine neue Konstellation, aber die Chemie stimmt einfach", meinte Fox. "Wir haben ein paar Mal zusammen trainiert und dann das Spiel bestritten."
Er erzielte nicht nur das 4:2, sondern viel wichtiger, den 2:2-Ausgleich nach 0:2-Rückstand. Dabei wurde er perfekt von den Zwillingen bedient: "Ich kenne ihre Laufwege und weiß, wie sie reagieren."
Auch der Eislöwen-Coach Bo Subr (46) war mit dem Wochenende happy. "Wir waren gegen Wolfsburg besser als am Freitag gegen Liberec. Es war gutes Spiel für uns. Ab dem zweiten Drittel hatten wir das Momentum."
Der 46-Jährige und die gut 2600 Zuschauer sahen zudem Dresdner Treffer von Adam Helewka (21.) und Alec Ahlroth (54.). Diese Reihe performt also auch.