Eislöwen müssen heute in Selb drei Punkte einfahren: Stürmer Welychka "spürt den Druck"

Dresden - Sechster gegen Zwölfter - das Duell der Eislöwen beim Kellerkind Selb am heutigen Freitag klingt wie eine Pflichtaufgabe für das Team von Coach Petteri Kilpivaara, aber es wird laut ihm "ein hartes Stück Arbeit".

Brett Welychka läuft am heutigen Freitag in Selb zum dritten Mal für die Eislöwen auf: Sind bei ihm auch aller guten Dinge drei?
Brett Welychka läuft am heutigen Freitag in Selb zum dritten Mal für die Eislöwen auf: Sind bei ihm auch aller guten Dinge drei?  © Matthias Rietschel

Von drei Spielen gegeneinander konnten die Dresdner nur eins gewinnen.

"Selb ist unangenehm. Sie spielen hart, haben gute Torhüter und sind in Unterzahl gefährlich durch Konter", weiß der 37-Jährige.

Was seine Spieler diesmal besser machen müssen, als in dem Duell zuvor, ist die Chancenverwertung. Deshalb hatten sie die Punkte liegengelassen.

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Einer, der dabei helfen soll, ist Neuzugang Brett Welychka.

Der Kanadier war in seinem zweiten Spiel für die Löwen - gegen Bad Nauheim - schon viel aktiver als in Bayreuth. Im zweiten Drittel hatte ihn Kapitän Jordan Knackstedt perfekt bedient, aber in letzter Sekunde verhinderte Goalie Felix Bick, dass Welychka sein erstes Eislöwen-Tor erzielte. Er war sichtlich sauer.

"Das gehört dazu", meinte 28-Jährige. Er "spüre den Druck", dass in Dresden Tore von ihm erwartet werden. "Aber ich bin nicht nur hier, um Tore zu schießen. Ich soll helfen, das Team besser zu machen."

Vielleicht schlägt ja am heutigen Freitag in Selb seine Stunde. Privat jedenfalls hat sich der Stürmer mit seiner Verlobten Karli, einer Lehrerin, gut eingelebt. Im Juli läuten die Glocken.

Titelfoto: Matthias Rietschel

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