Dünnes Eis für Olaf Schubert: Jede Menge Show zum Winter Game
Dresden - Zu einem Winter Game gehört ganz amerikanisch natürlich auch ein Showprogramm. Das ist am Samstag natürlich so, wenn die Eislöwen um 17 Uhr vor knapp 32.000 Zuschauern im Rudolf-Harbig-Stadion auf die Berliner Eisbären treffen. Der größte Stargast hat sogar Lokalkolorit: Olaf Schubert (58) - und er freut sich schon.
"Irgendwann muss ich es ja mal offenbaren: Eishockey war als Kind mein Lieblingssport. Ich kenne bis heute alle Nationalspieler aller Nationen auswendig", weiß der gebürtige Plauener und heutige Dresdner zu berichten:
"Ich habe sogar selbst gespielt. Aber richtig, ohne Helm, ohne Handschuhe und Protektoren. Aber auch ohne Schläger und Puck. Na gut. Eigentlich war es Sackhüpfen. Aber es jetzt mit 30.000 Enthusiasten unter freiem Himmel krachen zu lassen, lässt das Herz des Olafs freudig hüpfen."
In der ersten Drittelpause wird er das tun. Stilecht im Pullunder.
Schon die Einlaufshow setzt den ersten emotionalen Höhepunkt: Historische Meilensteine aus der Clubgeschichte beider Vereine werden rund um und auf der Eisfläche von 100 Mitwirkenden inszeniert. Bereits vor dem ersten Bully bringen "Disco Dice", das kultige DJ‑Duo aus der Region, das Publikum in Feierlaune. Seit mehr als zwei Jahrzehnten stehen Steffen Neumann und Torsten Knauthe für Party pur.
Für den feierlichen Moment des Abends sorgt René Pape, der die deutsche Nationalhymne a cappella interpretiert. Der gebürtige Dresdner erhielt seine Ausbildung beim Dresdner Kreuzchor und gehört heute zu den international bedeutendsten Opernsängern seiner Generation.
Titelfoto: HR/Amac Garbe/Tony Findeisen
