Elf Spieler verlassen die Eislöwen! Gelingt den Dresdnern trotzdem ein Coup?

Dresden - Richtig zu feiern haben die Eislöwen mit ihren Fans auf der Abschlussparty am Donnerstag (ab 17 Uhr in der Arena) nach dem DEL-Abstieg nichts. Oder lässt Geschäftsführer Maik Walsdorf (38) eine Überraschungsbombe für die kommende Saison platzten?

Austin Ortega (31) jubelt hier in Berlin. Er schrieb Geschichte mit dem ersten DEL-Tor der Eislöwen.  © imago/Contrast

"Wir werden eine Vertragsverlängerung verkünden", verriet Eislöwen-Sprecherin Denise Krug. Zuvor gab's die feststehenden Abgänge: Niklas Postel (28), Matthias Pischoff (21), Rourke Chartier (29), Lance Bouma (36), Trevor Parkes (34), Alec McCrea (31), Emil Johansson (29), Justin Braun (39), Paul (20) und Clemens Stocker (18) sowie Jussi Olkinuora (35).

Richtig! Die Torjäger fehlen - Austin Ortega (31) und Dane Fox (32). Während im Netz spekuliert wird, dass Letzterer Dresden verlässt, weil seine Frau auf Instagram postete, wie sie die Koffer packt, ist es um Ortega verdammt still.

Sollten der 31-Jährige in der DEL2 auf Torjagd gehen wollen und den Eislöwen helfen, die Rückkehr in die DEL zu schaffen?

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"Wir sind derzeit noch mit ihm im Gespräch", so Krug. "Deshalb gibt es nicht zu vermelden."

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Ein kurzes Gastspiel, kein wirklich erfolgreiches DEL-Comeback nach der Knieverletzung: Trevor Parkes (34) hatte sich mehr vorgenommen.  © imago/eibner

Dresdner Eislöwen: Bei Dane Fox kommt es auch auf den Pass an

Niklas Postel (28, l.) stand vor zwei Wochen bei der Sportlergala noch auf der Bühne als Meister-Held von 2025. Jetzt ist Zeit für etwas Neues.  © Steffen Füssel

Ähnlich ist die Situation bei Fox, allerdings geht es da um einen anderen Punkt: den deutschen Pass. Dafür hat der 32-Jährige gelernt und hofft auf die guten Kontakte der Dresdner zur Ausländerbehörde.

Die Chancen, dass Fox bleibt, sind höher, zumal ein DEL-20-Tore-Mann gefragt in den europäischen Top-Ligen ist.

Mit den bereits feststehenden Abgängen hatte Sportdirektor Jens Baxmann (41) "offene und ehrliche Gespräche".

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Er räumte ein: "Einige hätten wir sehr gern weiter im Trikot der Eislöwen gesehen, andere zieht es bewusst zu neuen Herausforderungen."

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