Geiler Trip für 600 Sonderzug-Fahrer: Eislöwen rupfen Adler

Mannheim - "Eine Zugfahrt, die ist lustig. Eine Zugfahrt, die ist schön", hieß es nicht immer, wenn die Eislöwen-Fans in den vergangenen Jahren unterwegs waren. Aber am Freitag passte es perfekt. Die 600 Anhänger, die sich gegen 11 Uhr mit der Schweizer Centralbahn in Richtung Mannheim aufmachten, durften es richtig krachen lassen nach dem 5:2 (2:1, 2:1, 1:0)!

Kurz nach 18 Uhr kamen die Anhänger in Mannheim an.
Kurz nach 18 Uhr kamen die Anhänger in Mannheim an.  © privat

Weil ihr Team an das Wunder vom Klassenerhalt offensichtlich glaubt. "So spielt keine Mannschaft, die sich selbst abgeschrieben hat", merkte der MagentaSport-Kommentator.

Dresden legte los wie die Feuerwehr und brachte die Adler ins Kreisen. Diese Anfangsphase wurde gekrönt von Ricardo Hendreschke. Der Eislöwen-Stürmer (8.) fasste sich ein Herz. Lief mit der Scheibe an der Kelle auf der linken Seite durch, vernaschte zwei Mannheimer und hatte hinterm Adler-Kasten das Auge für David Suvanto. Schuss, Tor, 1:0.

Die mitgereisten Fans sangen: "Auf geht's Löwen - kämpfen und siegen." Das erhörten ihre Lieblinge.

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Den Ausgleich durch Zachary Solow (12./Überzahl) steckten sie weg. C.J. Suess (19.) brachte sie wieder in Front. Anthony Greco (22.) gelangt kurz nach der Pause das 2:2, aber Alec McCrea (24.) gab die Antwort.

Per Fanmarsch ging's für die 600 Zugfahrer in die SAP Arena.
Per Fanmarsch ging's für die 600 Zugfahrer in die SAP Arena.  © privat
Lag's an der geilen Choreografie, dass die Eislöwen so stark von Beginn an spielten?
Lag's an der geilen Choreografie, dass die Eislöwen so stark von Beginn an spielten?  © imago/Jan Hübner

Dresdner Eislöwen lassen mitgereiste Fans in Mannheim jubeln

Acht Minuten waren von der Uhr, da jubelte Eislöwen-Kapitän Travis Turnbull (l.) mit seinen Teamkollegen.
Acht Minuten waren von der Uhr, da jubelte Eislöwen-Kapitän Travis Turnbull (l.) mit seinen Teamkollegen.  © imago/Jan Hübner

Und dann hatten die Eislöwen Dusel - 38. Minute in Überzahl. Vorm Adler-Kasten herrschte Betrieb. Die Scheibe sprang an den Schlittschuh von Tomas Andres. Vom Dresdner flog sie zu Rourke Chartier - 4:2!

Im Schlussdrittel spielten nur die Hausherren in der mit 13.600 Fans ausverkauften SAP Arena. Aber die Abwehr stand. Justin Braun & Co. warfen sich in die Schüsse. Sie wollten unbedingt den Dreier.

1:56 Minuten vorm Ende netzte Travis Turnbull ins leere Tor - 5:2. "Auswärtssieg skandierten", die Eislöwen-Fans und freuten sich auf die Heimfahrt.

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO/Jan Hübner, privat

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