Dresden - Ein Bild mit Symbolwirkung? Die DEL2 freute sich am Freitag darüber, dass 1,578 Millionen Fans in die Eishallen geströmt waren. Dazu ist ein Foto des Krefelders Zack Dybowski (29) zu sehen, der den Meisterpokal in Richtung der Anhänger stemmt. Freude pur, aber wie lange lebt der Traum von der Pinguine-Rückkehr in die DEL? Zumindest haben sie am Freitag die Unterlagen für die DEL fristgerecht eingereicht.
"Der Aufstieg ist mit wirtschaftlichen Hürden verbunden", so Gesellschafter Matthias Voigt auf der Krefelder Homepage. "Es zeigt sich: Keiner kann uns stoppen!" Geschäftsführer Peer Schopp ergänzte: "Wir wollen und werden DEL spielen." Damit dankten sie den Geldgebern, dass zumindest die Schritte - DEL-Unterlagen einzureichen und einen Etat aufzustellen - gelangen.
Spielen die Eislöwen aus Dresden als Absteiger dadurch definitiv in der DEL2? Nein! Die Pinguine müssen jetzt die Lizenzprüfung überstehen. Stimmen die Gerüchte, dass sie noch durch Patronatserklärung gedeckte Schulden (über 2,5 Mio. Euro) haben, wird die DEL dafür eine Millionen-Absicherung haben wollen.
Nicht die einzige Hürde, welche die Krefelder nehmen müssen. Die Eislöwen haben ihre Unterlagen für die DEL ebenfalls eingereicht und wirtschaftlich stehen sie mit einem Plus da.
Rundqvist-Wiedersehen in der DEL2?
Falls Dresden in der DEL2 antritt, kommt es zum Wiedersehen mit einem Aufstiegshelden von 2025. David Rundqvist (33) hat einen neuen Verein gefunden - ausgerechnet Weißwasser!
Füchse-Cheftrainer Christof Kreutzer (58) zur Neuverpflichtung: "David ist ein sehr intelligenter Mittelstürmer mit enormer Erfahrung und einem starken Zwei-Wege-Spiel. Mit seiner Qualität und Routine wird er für unser Team eine große Unterstützung sein." Der gebürtige Schwede freut sich auf seinen neuen Club: "Die Gespräche waren von Anfang an sehr positiv, und ich weiß, dass es für mich und meine Familie perfekt wird."