Dresden - Mit einem 1:4 verabschiedeten sich die Eislöwen Ende Januar in die Olympiapause. Am Mittwoch geht's für den DEL-Absteiger weiter und das Team von Gerry Fleming ist beim Spitzenreiter in Köln gefordert. Läuft's da besser als zuletzt in Ingolstadt?
Der Coach war am Montag zuversichtlich. "Wir wollen so viele Spiele wie möglich noch gewinnen", meinte er. Acht Partien stehen unter seiner Regie noch an. Dann ist auch seine Zeit in Dresden vorbei.
Dass mit Kapitän Travis Turnbull (39), Verteidiger Tariq Hammond (32) und Stürmer Andrew Yogan (34) vorzeitig drei Cracks das Team verlassen haben, sieht er sportlich.
Auf die Frage, ob noch einer (Wechselfrist bis 1. März) geht, gab's keine Antwort. Dafür, wer Turnbull ersetzt. "Postel." Niklas trug bereits in den Testspielen gegen Litvino (4:2) und Liberec (1:3) das "C".
Für den Stürmer sprach, dass "er lange schon in Dresden ist, hart arbeitet und ein gutes Standing in der Kabine" hat.
Dresden: Im Klinikum Neustadt gibt es jetzt ein Eislöwen-Familienzimmer
Kabine ist das Stichwort: Diese Saison wuselten 23 Kinder durch die Beine der Profis. So zahlreich war der Nachwuchs noch nie. Zuletzt brachte die Frau von Yogan eine Tochter in Dresden zur Welt.
Was liegt dann nahe? Richtig! Im Neustädter Krankenhaus gibt's jetzt ein echtes Eislöwen-Familien-Zimmer für werdende Eltern. Fußabstreicher in Blau und Weiß, Eisigel an der Tür, dazu ein Trikot vom Winterderby gegen die Eisbären und Fotos von den letzten Meilensteinen des Klubs - 1. DEL-Tor, 1. Heimspiel - sind an der Wand.
Und natürlich träumt der Nachwuchs in frischer Eislöwen-Bettwäsche die ersten Stunden. Bleibt den Müttern zu hoffen, dass sie nicht so eine schwere Geburt erleben - wie die Eislöwen bei ihrem DEL-Debüt ...