Neuer Hauptrunden-Rekord! So viele Zuschauer wollten die Eislöwen sehen
Dresden - Sportlich ist der Abstieg aus der DEL für die Eislöwen längst besiegelt, umso überraschender: Die Tickets für die letzten vier Heimspiele werden zur Bückware ...
Wie in zum Glück längst vergangener Zeit, als in der DDR bestimmte Produkte offiziell nicht vorhandener Ware nur unter dem Ladentisch verkauft wurden.
Ob am Freitag gegen Nürnberg, am 4. März gegen Berlin, vier Tage später gegen Straubing oder am 13. März beim Duell mit Frankfurt – Eislöwen-Sprecherin Denise Krug vermeldet: "Wir sind ausverkauft. Tickets gibt's höchstens per Rückläufer an der Tageskasse."
Geschäftsführer Maik Walsdorf darf sich deshalb über einen neuen Hauptrunden-Rekord bei den Zuschauern freuen. Rechnet man das Winterderby gegen die Eisbären im Rudolf-Harbig-Stadion nur mit den regulären 4414 Zuschauern statt der 32.000, die da waren, begrüßte er in der DEL-Premierensaison jetzt schon 90.626.
Rechnet man die vier ausverkauften Partien (Kapazität durch mehr Flanierkarten auf 4576 erhöht) hinzu, sind es am Ende 108.930 Zuschauer in der Hauptrunde. In der Meistersaison waren es 95.185. Nur sechs Mal war die Arena in dieser Spielzeit nicht ausverkauft. Zumindest dieser Walsdorf-Traum wurde wahr.
Betriebsgesellschaft der Dresdner Eislöwen plaudert zum Jubiläum
Wirtschaftlich läuft's. Und dies in der Jubiläums-Saison der GmbH. Die Eislöwen Betriebsgesellschaft feiert ihr 25. Jubiläum und anfangs lief es alles andere als rosig.
Über die alten Zeiten wird am heutigen Donnerstag in der Sportsbar Ostra (18.30 Uhr) gesprochen.
"Persönliche Erinnerungen, prägende Ereignisse und besondere Geschichten lassen ein Vierteljahrhundert Clubgeschichte lebendig werden", heiß es in der Ankündigung. Karl-Heinz Domschke, Tom Hillig, Sami Kaartinen und Volker Schnabel plaudern.
Titelfoto: DPA/Robert Michael
