Bitteres Wochenende für die Eispiraten: 7 Tore, aber keine Punkte

Landshut/Crimmitschau - Dieses Wochenende tut richtig weh! Erst verlieren die Eispiraten das Sechs-Punkte-Spiel gegen die Bietigheim Steelers mit 4:6 (4:2, 0:1, 0:3) und dann gibt man beim EV Landshut am Sonntag eine 2:0-Führung durch zu viele Strafzeiten aus der Hand und verliert mit 3:6 (0:0, 2:2, 1:4).

Der Ausfall von Mario Scalzo (r.) war nicht zu kompensieren.  © IMAGO/Mario Jahn

Sieben eigene Tore aber keine Zähler zeigen, wo am Wochenende der Hase im Pfeffer lag: Die Defensive ließ zu viel zu. Dazu erwischte Goalie Christian Schneider am Freitagabend im Sahnpark keinen guten Tag und mit Mario Scalzo verletzte sich nach Mirko Sacher der nächste wichtige Verteidiger.

Das lässt sich dann in Summe schwer kompensieren. Und dennoch war in beiden Partien mehr drin. Die Eispiraten schockten Aufstiegsaspirant Landshut mit Corey Mackin (22.) und Maxim Trepanier (23.). Zwei Gegentore binnen 46 Sekunden veranlassten EVL-Coach Uwe Krupp die Auszeit zu ziehen.

Aber es waren die Westsachsen selbst, die Landshut zurück ins Spiel verhalfen. Trepaniers Stockschlag nutzte Tore Immo (32.) im Powerplay. Trevor Gooch (33.) und Tobias Lindberg (41.) drehten das Ding. Als Robin Veber fünf plus Spieldauer wegen eines Ellenbogenchecks bekam, schien die Messe gelesen. Doch Mackin (44.) mit dem Shorthander zum 3:3.

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Adam McCormicks hoher Stock war dann die eine Strafe zu viel. David Stieler mit dem 4:3. Die zwei Empty-Net-Tore machten es am Ende deutlicher, als das Spiel war.

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