0,7 Sekunden vor Schluss! Eispiraten lassen kurz vor Schluss den Sahnpark ausflippen

Crimmitschau - Ist das irre gewesen! 0,7 Sekunden vor Ablauf der Uhr schweißte Adam McCormick den Puck ein und ließ die 1685 Zuschauer im Eispalast Sahnpark bei minus 13 Grad ausflippen. Die Eispiraten retteten sich auf den letzten Drücker gegen die Eisbären Regensburg in die Overtime und holten beim 2:3 (0:2, 0:0, 2:0, 0:1) nach Verlängerung einen nicht mehr geglaubten Zähler.

Goalie Christian Schneider (r.) war in den letzten sechs Minuten nicht mehr auf dem Eis. Mit einem Spieler mehr holten die Eispiraten noch einen Punkt.
Goalie Christian Schneider (r.) war in den letzten sechs Minuten nicht mehr auf dem Eis. Mit einem Spieler mehr holten die Eispiraten noch einen Punkt.  © IMAGO/Mario Jahn

Denn das war zu umständlich, was die Eispiraten lange Zeit aufs Eis brachten. Da noch ein Querpass, hier noch ein Haken und zack, hatten sich die Gäste formiert und den Raum in der eigenen Defensivzone eng gemacht.

Regensburg war schnörkelloser und wurde von den Eispiraten obendrein eingeladen.

Alex Vladelchtchikov stand zu hoch, sodass die Eisbären die Tiefe bespielen konnten. Aleandro Angaran (18.) sagte danke.

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Kurz vor der Pause attackierte niemand Guillaume Naud, dessen Blueliner Trivino (20.) am Slot wohl noch abfälschte.

Beide Teams hatten Sieg auf der Kelle

Es dauerte bis zur 52. Minute, ehe Robin Veber die Bemühungen der Hausherren auch auf die Anzeige brachte. Was folgte war ein Sturmlauf, der mit über drei Minuten noch auf der Uhr zu sechst gefahren wurde, da Goalie Christian Schneider rausging. Aber das Neffin-Gehäuse blieb vernagelt - bis Corey Mackin die Scheibe auf McCormick brachte...

In der Overtime hatten beide Teams den Sieg auf der Kelle, aber nur Regensburgs Kevin Slezak (65.) netzte ein.

Titelfoto: IMAGO/Mario Jahn

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