Heftige Derby-Niederlage: Füchse verhauen Eispiraten

Weißwasser - "Ihr könnt nach Hause fahren", schallte es knapp vier Minuten vor Ende aus dem Füchse-Block. Weißwasser zog den Eispiraten im letzten Drittel den Stecker und feierte ein deutliches 6:2 (2:1, 1:0, 3:1), wodurch man in der Tabelle am Derby-Gegner vorbeizog.

Eispiraten-Goalie Kevin Reich musste gleich sechsmal hinter sich greifen. Von den Füchse-Fans gab's reichlich Häme für den geprügelten Derbygegner.
Eispiraten-Goalie Kevin Reich musste gleich sechsmal hinter sich greifen. Von den Füchse-Fans gab's reichlich Häme für den geprügelten Derbygegner.  © Thomas Heide

"Wir sind in einer kritischen Situation, wenn wir so weitermachen", urteilte Eispirat Louis Brune hinterher.

Dabei fand man trotz kurzem Line-up perfekt ins Derby. Dennis Shevyrin (10.) überrumpelte Füchse-Goalie Lennart Neiße von der blauen Linie in den rechten Winkel.

Die Gäste gleich wieder an der Blauen und diesmal mit dem leichtsinnigen Puckverlust. Nur 29 Sekunden nach dem 0:1 ging Christopher Theodore (10.) in Penalty-Manier auf Kevin Reich zu - 1:1.

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Eispiraten Crimmitschau Die Wirbelsäule! Eispiraten-Kapitän Walsh verletzt

Kurz vor der Drittelpause probierte es John Broda (20.) mit der Rückhand - Reich erneut geschlagen. Wie die Tore fielen, war aus Eispiraten-Sicht zu billig. Nächstes Beispiel gefällig? Reich ließ Alexander Doschs Schuss (23.) durch die Fanghand.

"Wir wussten, dass es schnell und hart wird", sagte Füchse-Center Tom Knobloch vorm letzten Drittel. In dem kann das Derby kippen, wenn Shevyrins 2:3 (41.) im Powerplay (41.) der Ausgleich folgt. Neiße aber bockstark. Clarke Breitkreuz (47.), Charlie Jahnke (54.) und Lane Scheidl (56.) machten es dann deutlich.

Titelfoto: Thomas Heide

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