Warschau (Polen) - Der polnische Wintersport trauert um Grzegorz Miętus (†33).
Der frühere Skispringer ist mit gerade einmal 33 Jahren verstorben. Das bestätigte der polnische Skiverband (PZN) am Samstag.
"Dies ist ein sehr trauriger Tag für das polnische Skispringen", erklärte der Verband in der offiziellen Mitteilung, ohne jedoch Details zur Todesursache zu nennen.
Wie "Gazeta Krakowska" berichtet, hätten die Behörden Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände zu klären. Näheres sei bislang nicht bekannt.
Wenig später wandte sich auch Ehefrau Magdalena Prochot-Miętus mit einer emotionalen Botschaft auf Instagram an die Öffentlichkeit.
"Der größte Ausdruck des Respekts, den wir heute [Samstag, Anm. d. Red.] zeigen können, ist Schweigen, Mitgefühl und der Verzicht auf die Verbreitung unbestätigter Informationen. Vergessen wir nicht, dass hinter jeder Tragödie Familien, Angehörige und Freunde stehen, die unvorstellbares Leid erfahren", teilte sie in dem Beitrag mit und bezog sich damit auf die im Netz kursierenden Falschinformationen zum Tod ihres verstorbenen Partners.
Sie schrieb außerdem: "Ich appelliere an alle Medien, meine Privatsphäre und die meiner Söhne in dieser schwierigen Zeit zu respektieren und keine falschen Informationen über den Tod meines Mannes zu verbreiten."
Große Trauer um früheren Skispringer Grzegorz Miętus
Seine größten sportlichen Erfolge feierte der Zweifach-Papa mit Platz 20 im Weltcup von Willingen im Jahr 2010 sowie der Bronzemedaille bei der Junioren-WM 2009. Diese gewann Miętus damals gemeinsam mit Maciej Kot (35), Jakub Kot (36) und Andrzej Zapotoczny (34) im Teamspringen von der Normalschanze.
Im Juli 2016 beendete der Bruder des Olympia-Teilnehmers Krzysztof Miętus (35) seine aktive Laufbahn, arbeitete zuletzt als Trainer der Juniorenmannschaft in Zakopane.
Erstmeldung von 19.51 Uhr, zuletzt aktualisiert um 21.48 Uhr