Horrorsturz auf Skisprungschanze in Planica! Hubschrauber muss Verletzten abtransportieren
Planica (Slowenien) - Auf der berühmten Skisprungschanze "Letalnica" im slowenischen Planica ist es zu einem Horrorsturz gekommen, ein Athlet musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.
Wie mehrere Medien berichten, ereignete sich der Horror bereits am Freitag. Zunächst war völlig unklar, um wen es sich bei dem schwer verletzten Athleten handelt. Am Wochenende wurde dann bekannt, dass es sich um einen Polen aus der Nordischen Kombination handeln soll.
Wie das Portal "sportsinwinter.pl" berichtet, musste er mit dem Helikopter in ein Krankenhaus in Ljubljana geflogen werden, wo er sich aktuell immer noch befindet. Sein Zustand sei aber stabil und es bestehe keine Lebensgefahr.
Am Freitag hatten slowenische Medien berichtet, dass um 9.57 Uhr der Notruf einging, nachdem es auf der Schanze zu einem schlimmen Sturz gekommen war. Rettungskräfte und Feuerwehr eilten zur "Letalnica", schließlich landete ein Hubschrauber auf dem Gelände.
Der Sportdirektor des Polnischen Skiverbandes, Kamil Fundanicz (40), bestätigte schließlich, dass es sich um einen Athleten der Nordischen Kombination handelte.
Trainer des verunglückten Athleten gibt ein Update zum Gesundheitszustand seines Sportlers
Welche Verletzungen der Sportler erlitt, konnte er aber nicht sagen. Er wollte auch die Identität der Person nicht preisgeben.
"Bis Montag wird er mindestens weiter unter ärztlicher Beobachtung bleiben. Zu Beginn der Woche erwarten wir neue Informationen", so Fundanicz. Der Trainer des Sportlers, Szczepan Kupczak (33), musste den Sturz mit ansehen und äußerte sich danach gegenüber dem polnischen Portal "sportowefakty.wp.pl".
"Manchmal kommt es in der Karriere eines Trainers zu Situationen, die man um jeden Preis vermeiden möchte. Das war zweifellos eine davon. Von Anfang an stand für mich die Gesundheit des Sportlers an erster Stelle. Deshalb kann ich mit Erleichterung mitteilen, dass sein Gesundheitszustand gut ist. Mein Athlet befindet sich weiterhin in ärztlicher Betreuung. Er hat sich eine Verletzung zugezogen, aber ich bin nicht befugt, diesbezüglich irgendwelche Details preiszugeben", hielt er sich mit den Diagnosen zurück.
Laut seiner Aussage, hätten keine außergewöhnlich schwierigen Bedingungen am Freitag geherrscht, vielmehr sei der Unfall eine "Verkettung unglücklicher Umstände" gewesen. Er sei aber erleichtert, dass die Rettungskette einwandfrei funktioniert hätte und so seinem Athleten schnell geholfen werden konnte.
Titelfoto: IMAGO / MIS

