Zöllner am Flughafen staunen: Reisender bastelt sich Geldversteck für 70.000 Euro

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Stuttgart - Da staunten die Beamten am Stuttgarter Flughafen nicht schlecht: Ein Reisender wollte mit 70.000 Euro Bargeld im Handgepäck nach Serbien fliegen. Sein Versteck für die hohe Summe war äußerst kreativ.

Die 200- und 100-Euro-Scheine befanden sich in einem präparierten Notizbuch.
Die 200- und 100-Euro-Scheine befanden sich in einem präparierten Notizbuch.  © Hauptzollamt Stuttgart

Wie das Hauptzollamt Stuttgart mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Mittwoch. Der 65-jährige Mann hatte bereits für seinen Flug nach Serbien eingecheckt und befand sich im Gatebereich, als er von Zollbeamten routinemäßig kontrolliert wurde.

Auf die Frage der Beamten, ob der Rentner Barmittel mit sich führe, gab er an, dass sich in seinem Rucksack 70.000 Euro befänden.

Der 65-Jährige hatte das viele Bargeld in einem umfunktionierten Notizbuch deponiert. "Hierfür waren sämtliche Seiten des Notizbuchs entfernt worden, sodass die Geldscheine darin eingelegt werden konnten", berichteten die Beamten.

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Da diese bei der Überprüfung keine Anhaltspunkte für Geldwäsche oder andere kriminelle Machenschaften feststellen konnten, durfte der Mann seine Reise samt dem Bargeld fortsetzen.

Auch hohe Geldbeträge müssen bei der Zollkontrolle gemeldet werden. (Symbolfoto)
Auch hohe Geldbeträge müssen bei der Zollkontrolle gemeldet werden. (Symbolfoto)  © Sebastian Gollnow/dpa

Trotzdem wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Reisenden eingeleitet. Dem 65-Jährigen droht dabei ein Bußgeld von bis zu 25 Prozent des mitgeführten Betrags. Der Zoll machte darauf aufmerksam, dass Bargeldbeträge ab 10.000 Euro bei der Ein- und Ausreise in die EU zwingend vorab beim Zoll angemeldet werden müssen.

Titelfoto: Bildmontage: Sebastian Gollnow/dpa, Hauptzollamt Stuttgart

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