CDU über Arznei-Engpässe: "Inakzeptabel, wenn Eltern nach Fiebersaft suchen"

Von David Nau

Stuttgart - Vor allem in den Wintermonaten können bestimmte Medikamente hierzulande knapp werden. Dagegen will die CDU in Baden-Württemberg vorgehen.

Paracetamol-Fiebersaft sollte laut Manuel Hagel (37, CDU) immer vorrätig sein. (Archivfoto)  © Jan Woitas/dpa

"Ziel ist es, dass insbesondere auch wieder mehr Arzneimittel bei uns im Land hergestellt werden – es ist schlicht inakzeptabel, wenn Eltern vergeblich nach Fiebersaft für ihre Kinder suchen", sagte CDU-Landeschef Manuel Hagel (37) der Deutschen Presse-Agentur.

Medikamente wie Fiebersäfte, Antibiotika oder wichtige Wirkstoffe müssten dauerhaft verlässlich in Baden-Württemberg produziert werden und verfügbar sein, so Hagel.

Gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen will die CDU im Falle eines Wahlsiegs bei der Landtagswahl die Chemie- und Pharmaindustrie, die im Südwesten stark vertreten ist, stärken.

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Dafür wolle man sich unter anderem gemeinsam für niedrigere Energiekosten für die Unternehmen einsetzen, heißt es im Entwurf eines Positionspapiers, das die Partei am Freitag bei einer Klausur im Kloster Schöntal (Hohenlohekreis) beschließen will.

In Deutschland kommt es immer wieder zu Arznei-Engpässen, etwa bei Schmerz- und Diabetesmitteln oder Antibiotika. 2022 wurden etwa Paracetamol-Fiebersäften für Kinder knapp. Häufig sind Produktionsprobleme der Auslöser.

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Die Pharmabranche macht unter anderem den Kostendruck der Politik dafür mitverantwortlich, dass sich Arzneihersteller in Deutschland teils aus der Produktion zurückgezogen haben.

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