Außergewöhnlich sonnig: So war der Januar im Südwesten

Von Marco Krefting

Offenbach - Der Januar ist in Baden-Württemberg nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) außergewöhnlich sonnig gewesen.

Mit bis zu 100 Sonnenstunden verwöhnte das Wetter die Baden-Württemberger im Januar.
Mit bis zu 100 Sonnenstunden verwöhnte das Wetter die Baden-Württemberger im Januar.  © Uwe Anspach/dpa

Mit rund 85 Stunden überschritt die Sonnenscheindauer nach vorläufigen Daten den klimatologischen Mittelwert von 49 Stunden um 73 Prozent, wie die Fachleute in Offenbach mitteilten.

Zwischen Südschwarzwald und Schwäbischer Alb seien sogar mehr als 100 Sonnenstunden verzeichnet worden. "Der Südwesten war damit im vergangenen Monat eine besonders sonnenscheinreiche Region."

Beim Niederschlag kamen den Angaben zufolge landesweit im Schnitt 45 Liter auf den Quadratmeter zusammen, meist als Schnee.

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Im Mittel der internationalen Referenzperiode von 1961 bis 1990 waren es demnach 75 Liter. Ein Vergleich der Schneemengen lässt sich einem DWD-Sprecher zufolge von den Daten allerdings nicht so ohne weiteres ableiten.

Regionale Unterschiede groß

Zwischen Südschwarzwald und Schwäbischer Alb seien sogar mehr als 100 Sonnenstunden verzeichnet worden.
Zwischen Südschwarzwald und Schwäbischer Alb seien sogar mehr als 100 Sonnenstunden verzeichnet worden.  © Felix Kästle/dpa

Auch gibt es regional große Unterschiede: So fielen laut DWD in diesem Januar im Schwarzwald teils mehr als 100 Liter pro Quadratmeter.

An der Station Bernau-Goldbach (Landkreis Waldshut) sei am 8. Januar mit 41,5 Litern sogar der bundesweit höchste Niederschlag an einem Tag gemessen worden.

Mit minus 0,1 Grad lag das Temperaturmittel den Angaben zufolge im Erwartungsrahmen (minus 0,7 Grad). Die Spanne war dabei groß: Am 16. Januar wurde laut DWD in Emmendingen-Mundingen im Oberrheingraben mit plus 16,3 Grad die bundesweit höchste Temperatur registriert, während am 6. Januar in Leutkirch-Herlazhofen im Allgäu mit minus 19,3 Grad kräftiger Frost auftrat.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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