Fasnacht im Südwesten: Ungemütliches Wetter trübt die Stimmung

Stuttgart - Die Hochphase der schwäbisch-alemannischen Fasnacht wird in diesem Jahr zur wetterfesten Herausforderung. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) strömt feuchtlabile Meeresluft nach Baden-Württemberg, die neben Regen und Graupelgewittern auch Winterwetter mitbringt.

Die Regenwahrscheinlichkeit im Südwesten steigt in den kommenden närrischen Tagen.
Die Regenwahrscheinlichkeit im Südwesten steigt in den kommenden närrischen Tagen.  © Bildmontage: Silas Stein/dpa, wetteronline.de

Der Rosenmontag zeigt sich von seiner unbeständigen Seite. Überall im Land muss wiederholt mit Regenschauern und sogar kurzen Graupelgewittern gerechnet werden. Vor allem im Bergland wehen stürmische Böen bis 80 Kilometer pro Stunde.

Auf den Gipfeln des Schwarzwalds tobt der Sturm sogar mit bis zu 105 Kilometer pro Stunde. Zudem wird es hier richtig winterlich. Laut DWD können bis Dienstagabend bis zu 30 Zentimeter Neuschnee fallen. Die Werte schwanken zwischen 2 Grad auf der Alb und 10 Grad im Breisgau.

Wer am Dienstag die Umzüge besucht, sollte den Regenschutz nicht vergessen. Der Himmel bleibt überwiegend stark bewölkt mit häufigen Schauern. Die Höchstwerte erreichen kaum mehr als 2 bis 10 Grad.

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Auch zum Ende der Narrenzeit ist keine Besserung in Sicht. Am Mittwoch verdichtet sich die Bewölkung. Zunächst setzt im Ländle leichter Schneefall ein, der jedoch in Regen übergeht. Die Höchstwerte reichen von 0 im Bergland bis 8 Grad in der Ortenau.

Der Donnerstag bringt eine leichte Entspannung für den Norden, während es im Süden winterlich bleibt. Das Thermometer steigt auf bis zu -2 Grad im Bergland und bis 6 Grad am Rhein.

Titelfoto: Bildmontage: Silas Stein/dpa, wetteronline.de

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