Monster Hunter Stories 3 im Vorschau-Test: Dieser Teil macht vieles anders

Magdeburg - Mit "Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection" wirkt Capcom entschlossener denn je, die Stories-Reihe aus dem reinen Spin-off-Schatten zu holen. TAG24 durfte das Game vorab anspielen, um für Euch einen ersten Eindruck von der neuen Welt zu gewinnen.

Der Charakter kann nach Belieben bearbeitet werden.
Der Charakter kann nach Belieben bearbeitet werden.  © Monster Hunter Stories 3/Capcom

Anders als in den Vorgängern, die insgesamt friedlicher wirken, steht dieses Mal ein Konflikt zweier angrenzender Königreiche im Fokus.

Als Kronprinz oder Kronprinzessin des Königreichs Azuria gerät man zwischen die Fronten eines eskalierenden Machtkampfs mit dem Nachbarreich Vermeil.

Dies ist gleich in den ersten Stunden deutlich spürbar. "Twisted Reflection" erzählt nicht nur von Monstern, sondern von Verantwortung, Erbe und den weitreichenden Folgen menschlicher Entscheidungen auf ganze Ökosysteme.

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Die Welt kann größtenteils frei bereist werden und lädt auch regelrecht dazu ein. Einzelne Abschnitte müssen zwar erst im Verlauf der Story freigeschaltet werden, dennoch hatte man nie das Gefühl, gefangen zu sein.

Denn: Unsere Monster (im Spiel Monsties genannt) sind mehr als nur reine Kampfpartner, sondern essenziell für die Fortbewegung. Fliegen, Gleiten, Schwimmen oder Klettern greifen nahtlos ineinander und entfachen damit erst recht den Forscherdrang.

Im Kampf bleibt es beim Ableger Serien-typisch. Anstatt actiongeladener Echtzeitkämpfe setzt Monster Hunter Stories auf taktische, rundenbasierte Kämpfe.

Das Monster (Paolumu) verteidigt sein Nest.
Das Monster (Paolumu) verteidigt sein Nest.  © Monster Hunter Stories 3/Capcom

Angriffe basieren auf System von Schere-Stein-Prinzip

Dieses invasive Monster müssen Spieler zum Wohle des Ökosystems vertreiben.
Dieses invasive Monster müssen Spieler zum Wohle des Ökosystems vertreiben.  © Monster Hunter Stories 3/Capcom

Viele Neuerungen, wie ein verändertes Ressourcensystem und Waffenwechsel innerhalb des Kampfes, sorgen sowohl bei Veteranen als auch bei Neueinsteigern für eine spannende Knobelei, welchen Angriff das Monster als Nächstes durchführen wird.

Das ist wichtig, denn Angriffe basieren auf einem einfachen Schere-Stein-Papier-Prinzip. Wer die richtige Wahl trifft, darf ohne Konsequenzen angreifen.

Bei Gleichstand oder einer falschen Entscheidung bekommt man die Auswirkungen in Form von Schaden oder Statuseffekten sofort zu spüren. Auch das Zuchtsystem hat einige Neuerungen erfahren.

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Anstatt nur in Monsterbauten nach Eiern zu suchen, um diese auszubrüten und dem eigenen Team hinzuzufügen, kümmert man sich als Ranger auch um die hiesigen Ökosysteme. Dadurch lassen sich Eigenschaften bei Monstern züchten, die so bislang in noch keinem Teil Einzug gehalten haben.

Der erste Eindruck ist klar: Monster Hunter Stories 3 will mehr sein als ein niedlicher Ableger. Es ist ein Spiel, das seine Wurzeln ernst nimmt, seine Ideen schärft und sie mutig weiterentwickelt.

Wenn Capcom diesen Kurs beibehält, könnte "Twisted Reflection" der Auftakt für eine neue Serie spannender Spiele werden.

Titelfoto: Monster Hunter Stories 3/Capcom

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