Portillo (Chile) - Winterlicher Ausnahmezustand in den Anden. Das chilenische Skigebiet Portillo ist schon seit Tagen komplett eingeschneit. Inzwischen wurde jedoch eine denkwürdige Marke geknackt. Seit Beginn der Ski-Saison sind mehr als sechs Meter Neuschnee gefallen, berichtet Skiinformatie.nl.
602 Zentimeter Neuschnee sind in der Gebirgsregion in den Monaten Juni und Juli, wo auf der Südhalbkugel Wintersaison ist, heruntergerieselt. Das ist so viel, dass momentan an Wintersport nicht zu denken ist.
Am Hotel Portillo liegen rund 2,60 Meter Schnee, wodurch viele Gebäude eingeschneit sind, auch Fahrzeuge und Aufzüge sind eingeschneit, wodurch die weiße Pracht den Tourismus ausbremst.
Sämtliche Lifte sind außer Betrieb. Die Gegend ist seit circa 14 Tagen nicht mehr erreichbar, da die Zufahrtsstraßen gesperrt werden mussten.
Wegen der winterlichen Wetterbedingungen wäre auch ein Transport der Gäste via Hubschrauber nicht gefahrenlos.
Gefahr droht außerdem durch Lawinen.
Das Skigebiet bleibt deshalb zunächst offiziell geschlossen. Ein genauer Termin für die Öffnung der Straßen und Wege steht noch nicht fest.