Ex-Abgeordneter soll Jungen in Parkhaus-Toilette missbraucht haben
New South Wales (Australien) - Ein schockierender Prozess beschäftigt die australische Justiz: Ein ehemaliger Politiker soll 2017 einen damals 13-jährigen Jungen auf der Toilette eines Parkhauses in Sydney sexuell missbraucht haben. Der Ex-Abgeordnete des Bundesstaates New South Wales bestreitet die Vorwürfe.
Australische Medien, wie News.com.au oder 9News, berichteten über die laufende Verhandlung am Obersten Gerichtshof des Bundesstaates.
Der Beschuldigte Rory Amon (36) hält an seiner Unschuld fest. Er habe zuletzt ausgesagt, er habe nicht gewusst, dass der Junge beim Kennenlernen der beiden erst 13 Jahre alt gewesen sei.
Amon nahm über eine Dating-App und anschließend über Snapchat Kontakt zum mutmaßlichen Opfer auf. Später hätten sich die beiden im Parkbereich im Haus der Familie des Jungen getroffen. Es wäre zu sexuellen Handlungen gekommen.
Der Teenager erstattete erst Jahre später Anzeige bei der Polizei, nachdem Amon bereits Gemeinderatsmitglied geworden war und der Junge seine Identität erkannt hatte.
Der nun 36-jährige ehemalige Politiker hätte sich laut Berichten in zehn Anklagepunkten für nicht schuldig bekannt, darunter fünf Fälle von sexuellem Verkehr mit einem Kind und zwei Fälle von versuchtem sexuellen Verkehr mit einem Kind. Der Prozess dauert an.
Titelfoto: IMAGO / AAP
