Bär zerfetzt Unterarm von Mann und schleift ihn mehrere Meter mit

Montana (USA) - Überlebensmodus bei einer Wanderung in den USA! Ein Mann wurde nichtsahnend von einem Grizzlybären angegriffen und dachte, dass er sterben würde ...

Daniel Crago (32) bezeichnet sich als erfahrenen Wanderer.  © GoFundMe/Daniel Crago

Zwei Männer waren am 28. Mai auf einer vermeintlich entspannten Wanderung. Für kurze Zeit gingen sie unterschiedliche Wege, als das Unglück passierte.

Der 32-jährige Daniel Crago, der sich selbst als erfahrenen Wanderer bezeichnet, wurde im Glacier-Nationalpark in Montana plötzlich von einem Grizzlybären angegriffen, wie er ABC News erzählte.

"Als wir uns ansahen, stürmte dieser Bär auf mich zu. Ich glaube, ich war ihm einfach zu nah, das hat den Bären erschreckt", erinnerte sich Crago. Er habe mit Rufen auf sich aufmerksam machen wollen, damit sich das Tier nicht erschrecke.

Aus aller Welt Schicksalsschlag: Traum von Ballettkarriere zerbricht - dann kämpft sich Kate zurück

Doch das half nichts – der Grizzly verbiss sich in den rechten Unterarm des Mannes, schleuderte ihn nach hinten und schliff ihn anschließend sechs Meter mit sich. Danach rannte der Bär einen Berg hinunter.

Das schreckliche Erlebnis habe weniger als zehn Sekunden angedauert.

Anzeige
Der 32-Jährige zog sich zwei Knochenbrüche bei dem Vorfall zu.  © GoFundMe/Daniel Crago

Daniel Crago steht vor hohen medizinischen Kosten

Crago versucht nun, bestmöglich zu genesen.  © GoFundMe/Daniel Crago

Wanderer, die ebenfalls in dem Gebiet unterwegs waren, eilten Crago schnell zur Hilfe. Glücklicherweise war einer von ihnen Arzt und konnte den Mann erstversorgen.

"Ich weiß nicht, ob ich es geschafft hätte, wenn der Arzt nicht da gewesen wäre", sagte der Wanderer. Er sei "unglaublich glücklich und dankbar".

Der Mann habe sich zwei offene Knochenbrüche am Unterarm zugezogen und benötige eine Hauttransplantation.

Aus aller Welt Mädchen aus Zelt entführt und tagelang verschwunden: So geht es der kleinen Cleo heute

Wie Crago selbst auf GoFundMe schrieb, wurde er umgehend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Ärzte arbeiteten auf Hochtouren und versuchten, ihn bestmöglich zu stabilisieren.

"Ich stehe vor erheblichen medizinischen Kosten durch die Behandlung", schrieb der 32-Jährige in seinem Spendenaufruf.

Zudem dankte er allen Beteiligten, die sich um ihn gekümmert und ihn so gut es ging versorgt haben.

Mehr zum Thema Aus aller Welt: