Mega-Explosion in Feuerwerksfabrik hinterlässt verkohltes Land: 21 Tote, 61 Verletzte

Hunan (China) - Bei einer gewaltigen Explosion in einer Feuerwerksfabrik im Zentrum Chinas sind Staatsmedien zufolge mindestens 21 Menschen getötet worden.

Das Ausmaß des Brandes ist riesig. Die Löschtrupps wirken so klein wie David im Kampf gegen Goliath.  © Chen Sihan/XinHua/dpa

Bei der Explosion am Montag in der Fabrik in Liuyang in der Provinz Hunan wurden zudem 61 weitere Menschen verletzt, wie der staatliche chinesische Sender CCTV am Dienstag berichtete. Die Polizei habe die Unternehmensleitung vorerst festgenommen, während die Ermittlungen zur Unfallursache andauerten.

Videos in Onlinediensten vom Montag zeigten Explosionen und eine gewaltige Rauchwolke, die in einer ländlichen, von Bergen umgebenen Gegend hoch in den Himmel stieg.

Drohnenaufnahmen von CCTV zeigten qualmende Trümmerhaufen und Rettungskräfte, die mit Baggern das Schuttfeld durchkämmten.

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CCTV zufolge wurden mehr als 480 Rettungskräfte zu dem Unglücksort entsandt. Um den Ort der Explosion herum sei eine drei Kilometer große Kontrollzone eingerichtet worden. Anwohner seien evakuiert worden.

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Unglücksort ist Zentrum der Feuerwerksproduktion in China

Schutt, Asche und verkohltes Land blieben nach der Katastrophe übrig.  © Chen Sihan/XinHua/dpa

Chinas Präsident Xi Jinping (72) rief laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zu "vollem Einsatz" bei der Behandlung der Verletzten und der Suche nach Vermissten auf. Er habe zudem gefordert, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Liuyang ist das Zentrum der Feuerwerksproduktion in China und stellt rund 60 Prozent der im Inland verkauften Feuerwerkskörper und 70 Prozent der exportierten Feuerwerkskörper her. Industrieunfälle sind in China aufgrund lascher Sicherheitsstandards häufig.

Im vergangenen Jahr waren bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik in Hunan neun Menschen ums Leben gekommen. Im Februar kamen bei Explosionen in Feuerwerksläden in den Provinzen Hubei und Jiangsu zwölf beziehungsweise acht Menschen ums Leben.

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