Traumurlaub endet im Knast: Deutsches Paar zu Weihnachten verhaftet

Chiang Mai (Thailand) - Ein deutsches Paar wollte in Thailand einen entspannten Urlaub verbringen - doch zu Weihnachten endete ihre Reise in Polizeigewahrsam.

Dem deutschen Paar wird vorgeworfen, das gemietete Apartment mutwillig zerstört zu haben.
Dem deutschen Paar wird vorgeworfen, das gemietete Apartment mutwillig zerstört zu haben.  © Facebook/Screenshot/Bhubing Police

Wie die Bhubing Police auf Facebook berichtet, haben die 21-jährige Linda T. und der 39-jährige Nikita G. am 18. Dezember 2025 offenbar ein gemietetes Zimmer in einem Apartmentkomplex verwüstet.

Laut der thailändischen Nachrichtenwebsite khaosod.co.th waren sie unzufrieden mit dem Service und hinterließen nach einem Streit mit dem Personal aus Wut das Chaos.

Von den lokalen Medien veröffentlichte Bilder zeigen zahlreiche beschädigte oder verschmutzte Wände und Geräte, darunter einen zertrümmerten Ventilator und zerbrochene Stühle.

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Insgesamt soll ein Schaden von 200.000 Baht (rund 5446 Euro) entstanden sein. Die beiden Deutschen flüchteten daraufhin, ohne die Kosten zu begleichen.

Das deutsche Paar wurde am 25. Dezember 2025 verhaftet

Nikita G. (39) und Linda T. (21) könnte nun eine Haftstrafe oder eine hohe Geldstrafe blühen.
Nikita G. (39) und Linda T. (21) könnte nun eine Haftstrafe oder eine hohe Geldstrafe blühen.  © Facebook/Screenshot/Bhubing Police

Das Hotel erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei, woraufhin ein Haftbefehl gegen das Paar erlassen wurde.

Wenig später konnten die Ermittler Linda T. und Nikita G. in einem nahegelegenen Hotel ausfindig machen und verhafteten sie am 25. Dezember (Ortszeit).

Bisher ist nicht bekannt, ob das Paar inzwischen verurteilt wurde oder sich weiterhin in Haft befindet. Laut dem thailändischen Strafgesetzbuch kann Sachbeschädigung mit bis zu fünf Jahren Haft und einer hohen Geldstrafe geahndet werden.

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Die Deutsche Botschaft warnt in ihren Reise- und Sicherheitshinweisen für Thailand:
"Strafverfahren in Thailand sind langwierig. Die Möglichkeiten der Verteidigung sind beschränkt und entsprechen oft nicht deutschen rechtsstaatlichen Erwartungen. Mit langer Untersuchungshaft, unzureichender, teurer anwaltlicher Vertretung und harten Haftbedingungen muss gerechnet werden. Jede Verurteilung wegen einer Straftat in Thailand (auch wegen Bagatelldelikten) führt nach Verbüßung der Strafe zur Abschiebung und einem unbefristeten Wiedereinreiseverbot."

Titelfoto: Bildmontage: Facebook/Screenshot/Bhubing Police

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