Drama im Safaripark: Gepard beißt deutschem Schüler in den Kopf

Hilvarenbeek - Ein 17-jähriger deutscher Schüler wurde am gestrigen Montag in einem niederländischen Safaripark von einem Gepard in den Kopf und Arm gebissen. Der "Beekse Bergen" Tierpark überarbeitet nun sein Sicherheitskonzept.

Geparde sind die schnellsten Raubkatzen der Erde. (Symbolbild)
Geparde sind die schnellsten Raubkatzen der Erde. (Symbolbild)  © Thomas SAMSON / AFP

Der Jugendliche sei dabei leicht verletzt worden, teilte der Safaripark Beekse Bergen am Montagabend der Nachrichtenagentur ANP mit.

Der Jugendliche hatte dem Bericht zufolge mit zwei Mitschülern den Safaripark in der Nähe von Tilburg im Süden des Landes besucht und den Weg für Fußgänger trotz Warnungen verlassen - dabei waren die Jungen in das Gehege der Raubtiere geraten.

Ein Gepard habe den Jungen in Arm und Kopf gebissen. Nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus konnte er wieder entlassen werden. Die zwei Freunde wurden nicht verletzt.

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Nach Darstellung eines Sprechers des Safariparks waren die drei Jungen auf einem Weg gelaufen, der nur für Besucher mit Auto bestimmt ist. Warnschilder am Straßenrand hätten sie ignoriert. Als sie feststellten, dass sie im Gehege der Raubtiere gelandet waren, seien sie in Panik weggerannt.

Dennoch konnte eine der Raubkatzen einen Jungen ergreifen. Besucher in einem Auto riefen den Angaben zufolge um Hilfe. Eine Tierpflegerin habe die Schüler schließlich in Sicherheit gebracht.

Der Tierpark überprüft nun nach eigenen Angaben alle Sicherheitsmaßnahmen.

Titelfoto: Thomas SAMSON / AFP

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