Von Girlie Linao, Ellen Cruz, Carola Frentzen
Manila (Philippinen) - Bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in der philippinischen Provinz South Cotabato sind mindestens drei Schüler getötet worden. Mehrere weitere Schüler seien zum Teil schwer verletzt worden, teilte das Sozialministerium DSWD mit und revidierte damit frühere Angaben. Zunächst war von sechs Toten die Rede gewesen.
Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Polizei sicherte den Tatort und leitete Ermittlungen ein. Zum Motiv des Täters gab es zunächst keine Angaben. Der Vorfall ereignete sich an der Banga National High School in der Gemeinde Banga auf der Insel Mindanao.
Die Behörden haben den Unterricht in der gesamten Gemeinde zunächst ausgesetzt. Das Bildungsministerium DepEd erklärte, man koordiniere mit den örtlichen Behörden und der Polizei, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären.
Das DSWD teilte mit, Sozialarbeiter seien vor Ort und leisteten den betroffenen Kindern und Familien psychologische Erste Hilfe sowie psychosoziale Unterstützung.
Auch das Bildungsministerium kündigte entsprechende Hilfen für Schüler, Lehrer und Schulpersonal an.
Schusswaffenangriff erst im Juni
Weitere Einzelheiten zu dem Angriff waren zunächst unklar. Das Bildungsministerium rief dazu auf, keine unbestätigten Informationen zu verbreiten, während die Behörden ermittelten.
Erst im Juni waren bei einem Schusswaffenangriff an einer Schule in dem Inselstaat drei Schüler getötet und etwa 20 weitere verletzt worden.
Erstmeldung von 11.09 Uhr, zuletzt aktualisiert um 12.36 Uhr
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