Fataler Fehler: 17-Jährige sollte am Knöchel operiert werden, als sie aufwacht, fehlt plötzlich etwas ganz anderes

Saint-Martin-Boulogne (Frankreich) - Stellt Euch vor: Man geht in eine Klinik, um dort seinen Knöchel operieren zu lassen, der einen schon seit Jahren plagt. Scheinbar verläuft alles nach Plan. Man wird aufgenommen, fertig für die OP gemacht und dann mithilfe einer Narkose in das Land der Träume geschickt. Doch als man aufwacht, merkt man, dass etwas nicht stimmt - auf einmal fehlen Zähne! Das ist das dramatische Schicksal einer 17-jährigen Französin.

Seit der OP leidet die 17-Jährige laut Aussagen ihrer Mutter unter Angstzuständen und Schlafstörungen. (Symbolbild)  © 123RF/fongleon356

Es war Freitag, der 10. Juli, als das Mädchen gemeinsam mit ihrer Mutter in der Klinik Côte d'Opale im Nordwesten von Frankreich eincheckte. Schon seit vielen Jahren war die OP in Planung. Die junge Frau sollte am Knöchel operiert werden, da dieser ihr immer wieder Probleme bereitete.

Gemeinsam mit ihrer Mutter wartete sie vor dem Wartezimmer, als der Chirurg aus einem Zimmer trat und "etwas murmelte", schilderte die Mutter der 17-Jährigen gegenüber der Zeitung "La Voix du Nord". "Um sicherzugehen, dass ich ihn richtig verstanden hatte, fragte ich: 'Ist das für meine Tochter?'" Daraufhin soll der Arzt nur genickt und die 17-Jährige in den OP-Saal gebracht haben.

Einige Zeit später verließ der Arzt den OP-Saal und kam auf die wartende Mutter zu. "Es tut mir leid", beichtete er. "Uns ist ein Behandlungsfehler unterlaufen."

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Denn anstatt wie geplant eine OP am Knöchel durchzuführen, hat der Chirurg, der eigentlich Zahnmediziner war, der 17-Jährigen alle vier Weisheitszähne gezogen.

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17-Jährige stand unter Schock - Familie will gegen Klinik vorgehen

So berichtet die Frau weiter, dass sie, als ihre Tochter im Aufwachraum zu sich kam, in Tränen ausbrach. "Sie wachte auf und versuchte, ihren Fuß zu bewegen, und seltsamerweise gelang es ihr. Dann fühlte es sich an, als hätte sie Wattebäusche im Mund. Sie stand unter Schock."

Die Familie möchte nun gegen die Klinik vorgehen. Vor allem, weil die Narkose vor einer OP individuell an den Patienten angepasst wird. Eine Verwechslung und somit falsche Dosierung kann dadurch fatale Folgen nach sich ziehen.

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