Gewalt, Chaos, Plünderungen: Frankreich brennt! Joggerin geht mittendrin viral
Frankreich - Ein Land versinkt im Chaos. Was als Schüler-Protest begann, hat sich zu einem Akt roher Gewalt und Zerstörung entwickelt. Die schlimmen Bilder aus Frankreich dringen in die ganze Welt und mit ihnen auch jene, denen all der Horror auf den Straßen egal zu sein scheint - oder sein muss.
Zum Beispiel, weil Trainingspläne eben eingehalten werden müssen. Eine Joggerin schien das genau so zu sehen, als sie am vergangenen Samstag in Paris ihre Runden drehte.
Zwischen Haufen von brennenden E-Bikes und ungläubig dreinblickenden Protestlern hindurch, zog die Läuferin einfach durch. Das Video dazu wurde bislang rund drei Millionen Mal geklickt.
In zahlreichen News-Feeds - auch außerhalb Frankreichs - tauchte ein Pärchen auf, das in einem Café unweit des Triumphbogens in der (bislang) als "Stadt der Liebe" bekannten Metropole Platz genommen hatte. Während es unweit entfernt brannte, zündeten sich beide erstmal eine Lunte an und rauchten.
Die Szene ging viral, war aber nicht die einzige dieser Art in den vergangenen Tagen entlang der Seine.
Paar raucht in Café, daneben brennt es
Licht und Schatten bestimmen das Leben in Frankreich
Auch ein anderes Paar schaffte es, dabei fotografiert zu werden, wie es vor eingeschlagenen Scheiben eines Cafés die Sonne genossen und Kaffee getrunken hat.
Andere wiederum ließen sich mit Hund auf dem Arm vor einem zerstörten und ausgeräumten Store der Luxusmarke Burberry ablichten. Mit auf dem Foto das bekannte Kürzel "ACAB".
Zeitgleich wurden Rathäuser attackiert oder gar abgefackelt, Denkmäler beschmiert oder Geschäfte von Vermummten geplündert. Das US-Medium "New York Post" überschrieb den Kontrast zwischen Gewalt und Dolce Vita mit den Worten "C'est la vie" (So ist das Leben).
Um der momentanen Lage im Land Herr zu werden, verhängte Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu (40) derweil am Montag Ausgangssperren in weiten Teilen Frankreichs.
Titelfoto: Montage: Screenshot/X/@DesiMemesTweets, DIMITAR DILKOFF / AFP

