Frau schreit um Hilfe: Diese Familie macht kurzen Prozess!

Texas (USA) - Mit Familie An aus dem US-Bundesstaat Texas sollte man sich besser nicht anlegen. Alle fünf Mitglieder haben den schwarzen Gürtel im Taekwondo, gemeinsam betreiben sie ein eigenes Dojo. Mittwoch wurden die Ans zu Rettern in der Not.

Familie An kann stolz auf sich sein! Mutter Hong und Vater Han (in Blau) sowie die Kids Simon, Hannah und Christian (in Rot, v.l.n.r) retteten eine hilflose Frau vor ihrem Peiniger.
Familie An kann stolz auf sich sein! Mutter Hong und Vater Han (in Blau) sowie die Kids Simon, Hannah und Christian (in Rot, v.l.n.r) retteten eine hilflose Frau vor ihrem Peiniger.  © Screenshot/X/@HCSO_D4Patrol

Denn wie das Harris County Sheriff's Office bei X (vormals Twitter) mitteilte, hörte die Familie die Schreie einer Frau aus einem benachbarten Laden.

Vater Han, Mutter Hong und die drei Kinder Simon, Hannah und Christian hätten daraufhin in ihrem Dojo alles stehen und liegen gelassen, um den Hilferufen auf den Grund zu gehen.

Noch bevor die alarmierte Polizei eintraf, entdeckten die Ans im Nachbargeschäft einen Mann, der gerade versuchte, die schreiende Frau zu missbrauchen.

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Ohne mit der Wimper zu zucken habe die Taekwondo-Familie auf die Situation reagiert und das Opfer aus den Fängen des 19 Jahre alten Angreifers befreien können.

Taekwondo-Familie hielt mutmaßlichen Vergewaltiger in Schach

Alex Robinson (19) hatte gegen die Kampfkünste von Familie An keine Chance. Er sitzt nun wegen Missbrauchsvorwürfen im Gefängnis.
Alex Robinson (19) hatte gegen die Kampfkünste von Familie An keine Chance. Er sitzt nun wegen Missbrauchsvorwürfen im Gefängnis.  © Harris County Jail

Der Verdächtige dachte sich unterdessen, dass Angriff wohl die beste Verteidigung sei und attackierte die Ans. Doch die machten von ihren Kampfkünsten Gebrauch und fixierten den mutmaßlichen Vergewaltiger auf dem Boden.

Als die Beamten endlich am Einsatzort eintrafen, hatte sich die Aufregung schon wieder gelegt. Sie mussten dem überwältigten Angreifer nur noch Handschellen anlegen. Für den 19-Jährigen ging es danach direkt ins Gefängnis.

Titelfoto: Screenshot/X/@HCSO_D4Patrol

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