Frau beschuldigt zehn Männer der Vergewaltigung: Nun droht ihr eine Haftstrafe

Bolton (Großbritannien) - Eine Britin, die zehn Männer fälschlicherweise der Vergewaltigung beschuldigt haben soll, muss sich nun wegen ihrer Lügen vor Gericht verantworten.

Stacy Sharples soll dafür gesorgt haben, dass mehrere Männer fälschlicherweise beschuldigt wurden, sie vergewaltigt zu haben.
Stacy Sharples soll dafür gesorgt haben, dass mehrere Männer fälschlicherweise beschuldigt wurden, sie vergewaltigt zu haben.  © Facebook/Screenshot/Stacy Sharples

Wie Manchester Evening News berichtet, soll Stacy Sharples durch ihre falschen Angaben dafür gesorgt haben, dass gegen mehrere Männer, darunter Kaylum Davies, ermittelt wurde und einige von ihnen monatelang strenge Auflagen erfüllen mussten.

Kaylum war gemeinsam mit Freunden bei einem Treffen im Haus eines Bekannten, bei dem auch Stacy anwesend war.

Laut Berichten sei Stacy überwiegend still gewesen und habe die meiste Zeit auf ihr Handy geschaut. Nach etwa einer Stunde habe sie das Haus wortlos verlassen und ihren Bruder angerufen.

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Dabei habe sie behauptet, dass Kaylum und andere Männer sie zu sexuellen Handlungen gezwungen und mit einem Messer bedroht hätten. Kaylum wurde daraufhin festgenommen.

Stacy Sharples wurde festgenommen - ihr droht eine Haftstrafe

Stacy Sharples befindet sich derzeit noch in Untersuchungshaft. Ihr Urteil soll am Mittwoch gefällt werden. (Symbolbild)
Stacy Sharples befindet sich derzeit noch in Untersuchungshaft. Ihr Urteil soll am Mittwoch gefällt werden. (Symbolbild)  © 123RF/stockdeca

In den darauffolgenden Jahren beschuldigte Stacy wiederholt mehrere Männer, sie vergewaltigt zu haben.

Bei einigen Vorfällen handelte es sich dabei jedoch um einvernehmlichen Sex, bei anderen um Anschuldigungen aus Rache nach Ablehnung.

Schließlich flog ihr Betrug auf, und Stacy wurde festgenommen. Bei ihrer Festnahme erklärte sie gegenüber der Polizei: "Sie müssen sich meine psychische Gesundheit ansehen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Sie werden es nie verstehen, ich hatte eine beschissene Kindheit." Sie gab zudem an, an einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung zu leiden.

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Nun droht Stacy Sharples eine Haftstrafe. Derzeit sitzt sie noch in Untersuchungshaft.

Vor Gericht wurde bekannt, dass ihre falschen Anschuldigungen die Staatskasse rund 120.000 Pfund (rund 140.000 Euro) gekostet haben. Das Urteil soll am kommenden Mittwoch verkündet werden.

Titelfoto: Bildmontage: 123RF/stockdeca, Facebook/Screenshot/Stacy Sharples,

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