Mädchen versinkt im Treibsand: Mutter will helfen und gerät selbst in die Falle

Southend-on-Sea (Großbritannien) - Schockmoment an einem Strand in Großbritannien: Ein junges Mädchen ist beim Spielen plötzlich im Treibsand eingesunken. Als ihre Mutter ihr helfen wollte, geriet auch sie selbst in die gefährliche Sandfalle. Nur dank schneller Hilfe konnten beide gerettet werden.

Beim Versuch, ihre Tochter zu retten, blieb die Mutter selbst im Sand stecken.
Beim Versuch, ihre Tochter zu retten, blieb die Mutter selbst im Sand stecken.  © Screenshot/Facebook/Adventure Island UK

Der Vorfall ereignete sich am 10. März gegen 17.20 Uhr an der Three Shells Lagoon im Küstenort Southend-on-Sea, wie The Sun berichtet.

Videoaufnahmen zeigen, wie das Mädchen am Strand spielt, bevor sie plötzlich im Boden einsinkt.

Kurz darauf rennt ihre Mutter zu ihr, um sie zu befreien - doch auch sie bleibt nur wenige Meter entfernt im nassen Sand stecken. Die beiden rufen verzweifelt um Hilfe.

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Mehrere Männer aus dem nahegelegenen Freizeitpark Adventure Island bemerkten die dramatische Situation. Vier Mitarbeiter sowie ein Lkw-Fahrer eilten sofort herbei.

Mit einem Seil gelang es ihnen schließlich, Mutter und Tochter vorsichtig aus dem Sand zu ziehen. Laut einem Sprecher steckten beide bereits bis zur Hüfte fest, als die Retter eintrafen.

Nach Angaben des Freizeitparks reagierte das Team schnell und ruhig, um die beiden sicher zu befreien. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.

Nach dem Vorfall gerät die Stadtverwaltung wegen fehlender Absperrungen in die Kritik

Die Stadtverwaltung hat mittlerweile reagiert und den gesamten Bereich eingezäunt.
Die Stadtverwaltung hat mittlerweile reagiert und den gesamten Bereich eingezäunt.  © Screenshot/Facebook/Southend-on-Sea City Council

Nach dem Vorfall übte der Freizeitpark Adventure Island zunächst deutliche Kritik an der Stadtverwaltung.

In einer Erklärung hieß es, es sei "äußerst besorgniserregend", dass nach dem Vorfall noch keine zusätzlichen Absperrungen oder Warnschilder angebracht worden seien, um zu verhindern, dass weitere Besucher in den Treibsand geraten.

Wenig später reagierte jedoch auch der Stadtrat von Southend-on-Sea mit einer Stellungnahme. Darin erklärte die Stadtverwaltung, man nehme den Vorfall "äußerst ernst".

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Die Absperrungen und Warnschilder seien inzwischen erweitert und verstärkt worden, sodass der gesamte Bereich der Lagune derzeit eingezäunt sei.

Bis eine Lösung gefunden ist, bleibt der Bereich geschlossen. Die Stadt betonte, dass die öffentliche Sicherheit oberste Priorität habe und die Lagune erst wieder geöffnet werde, wenn sie als sicher gilt.

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Adventure Island UK

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