Nach heftigem Rempler ihrer Hündin: Frau tastet ihre Brust ab und macht unheimliche Entdeckung
Staffordshire (England) - Ein wildes Spiel im Wohnzimmer endete für Lesley Goodburn (61) mit einem schmerzhaften Volltreffer mitten auf die Brust. Doch was wie ein unglücklicher Haustier-Unfall aussah, entpuppte sich als die wichtigste Sekunde ihres Lebens. Denn ihre Hündin traf genau die Stelle, an der ein unsichtbarer Killer lauerte.
Eigentlich hat es sich Lesley aus dem englischen Staffordshire seit über zehn Jahren zur Lebensaufgabe gemacht, andere vor den Warnsignalen von Krebs zu warnen.
Damals verlor sie ihren Ehemann Seth nur 33 Tage nach der Diagnose an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Dass sie nun selbst in akuter Lebensgefahr schwebte, merkte sie jedoch erst durch den schmerzhaften Stoß ihrer Hündin.
Wie "BBC" berichtet, wirbelte ihre Staffordshire-Bullterrier-Hündin Gertie durch das Zimmer und rammte ihr Frauchen heftig gegen den Oberkörper.
Als Lesley die schmerzende Stelle abtastete, spürte sie plötzlich eine ungewöhnliche Geweberippe, die vorher nie da war. Sie ging sofort zum Arzt. Im Dezember 2024 folgte die Schock-Diagnose: lobulärer Brustkrebs!
Kein gewöhnlicher Krebs
Das Heimtückische an diesem Tumor: Er bildet im Gegensatz zu anderen Brustkrebsformen meist keine typischen, leicht zu ertastenden Knoten. Oft zeigt er sich nur durch unscheinbare Symptome wie kleine Dellen, Hautverdickungen, ein Ziehen oder Rötungen.
Für Lesley begann nach der Entdeckung ein monatelanger, schwerer Kampf. Von Januar bis Juli 2025 musste sie sich einer aggressiven Chemotherapie unterziehen, gefolgt von einer schweren Operation und Bestrahlungen im August.
Heute gilt sie endlich als krebsfrei. Als Botschafterin für die Organisation "Lobular Breast Cancer UK" kämpft sie nun dafür, dass Frauen mutig sind und jede noch so kleine Veränderung sofort checken lassen.
Für Lesley steht fest: "Ohne jeden Zweifel hat Gertie mein Leben gerettet!"
Titelfoto: Bildmontage: Screenshot: Facebook Lobular Breast Cancer UK / 123 RF / xolodan

