Vierfachvater erhält Diagnose "Ischias" - zwei Jahre später ist er tot

Lancaster (Großbritannien) - Tragische Fehldiagnose in Großbritannien: Ärzte schoben die Beschwerden von Familienvater Joe Till (†33) auf Rückenprobleme. Doch in Wahrheit litt der Brite an einer aggressiven Form von Blutkrebs - die ihn das Leben kostete.

Joe Till (†33) starb an Blutkrebs.  © Screenshot/GoFundMe/Joseph Till

Monatelang plagten den Vater von vier Kindern starke Schmerzen im Bein, die einen regelrechten Ärztemarathon zur Folge hatten.

Wie der britische "Mirror" berichtete, suchte der Mann über mehrere Monate hinweg verschiedene Notfallambulanzen auf - mit dem immer gleichen Ergebnis: Ursache seiner heftigen Beinschmerzen seien Probleme mit dem Ischiasnerv, attestierten ihm die Ärzte.

Doch als Joe eines Tages so schlimme Schmerzen hatte, dass er keine Treppen mehr steigen konnte, wurde er misstrauisch.

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Im Juli 2024 erhielt er schließlich die Schock-Diagnose: Mediziner stellten fest, dass der Familienvater an einem diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom im vierten Stadium litt, einer aggressiven Form von Blutkrebs.

Besonders tragisch: Nach dem anfänglichen Irrtum der Ärzte hatte sich der Krebs zum Zeitpunkt der Diagnose bereits in Joes Körper ausgebreitet und unter anderem das Knochenmark befallen.

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Nach Tod von Vierfachvater: Spenden für hinterbliebene Familie

"Ich hätte nie gedacht, dass ich mit 33 Jahren so etwas schreiben würde", erklärte der Brite wenige Monate vor seinem Tod auf der Spendenseite "GoFundMe", wo er Geld für seine Familie sammelte und unter anderem von seiner "intensiven Chemotherapie" berichtete.

Sein Leben drehe sich mittlerweile nur noch um Krankenhausbesuche, Therapien und Untersuchungen. Zwischenzeitlich sei er so geschwächt gewesen, dass er nicht mal mehr habe laufen, essen oder sprechen können.

Im Februar teilten Ärzte dem 33-Jährigen schließlich mit, dass man nichts mehr für ihn tun könne und er nur noch etwa drei Monate zu leben habe. Am 17. Mai endete Joes erbitterter Kampf gegen seine Krankheit.

Zurück bleiben seine Ehefrau und seine vier Kinder. Um die Familie nach dem schweren Schicksalsschlag zu unterstützen, sind inzwischen bereits gut 14.000 Pfund (mehr als 16.000 Euro) an Spenden zusammengekommen.

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