Hat das "Flussmonster" wieder zugeschlagen? Mädchen (16) nach Haiangriff gestorben

Perth (Australien) - Tragisch! Das "Flussmonster" vom Swan River hat offenbar ein erstes Todesopfer gefordert. Eine 16-Jährige wurde beim Schwimmen im Stadtfluss der australischen Metropole Perth von einem Hai angefallen. Sie erlag ihren schweren Verletzungen.

Der Swan River fließt durch den Großraum Perth. Die Strände und Parks am Ufer sind für viele der mehr als 1,2 Millionen Einwohner ein beliebtes Naherholungsgebiet. Nun kam es dort zu einem tödlichen Haiangrif.
Der Swan River fließt durch den Großraum Perth. Die Strände und Parks am Ufer sind für viele der mehr als 1,2 Millionen Einwohner ein beliebtes Naherholungsgebiet. Nun kam es dort zu einem tödlichen Haiangrif.  © GREG WOOD / AFP

Am Freitagmittag kam es auf dem Swan River im Großraum der australischen Metropole zum schrecklichen Zwischenfall.

Wie die Polizei, gegenüber der Zeitung "The West Australian" erklärte, war das Mädchen in Begleitung von Freunden auf einem Jetski unterwegs. Etwa 2,5 Kilometer von der Flussmündung entfernt, zeigte sich dann eine Gruppe von Delfinen. Daraufhin sprang die 16-Jährige ins Wasser, wollte wohl mit den Delfinen schwimmen.

Augenzeugen zu Folge tauchte aus dem Nichts plötzlich ein Hai auf und griff die Schwimmerin an.

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Wie im Blutrausch biss das Tier immer wieder zu, zerfetzte ihr das Bein und wollte sie unter die Wasseroberfläche ziehen.

Das Mädchen war mit einem Jetski auf dem Swan River unterwegs, als sie eine Gruppe Delfine sah und zu ihnen schwimmen wollte. Dann griff der Hai an.
Das Mädchen war mit einem Jetski auf dem Swan River unterwegs, als sie eine Gruppe Delfine sah und zu ihnen schwimmen wollte. Dann griff der Hai an.  © GREG WOOD / AFP

Ein Bullenhai griff das Mädchen an: Die 16-Jährige hatte keine Chance, sie starb

Der Angreifer war offenbar ein Bullenhai. Die Tiere gelten als ganz besonders aggressiv. (Symbolbild)
Der Angreifer war offenbar ein Bullenhai. Die Tiere gelten als ganz besonders aggressiv. (Symbolbild)  © 123RF/robath

Ein Wagemutiger, der den Angriff vom Ufer aus bemerkte, sprang laut Medienberichten sofort ins Wasser und eilte dem Mädchen zu Hilfe. Der Mann sei ein "Held" sagte ein Anwohner gegenüber "The West Australian". Doch das Mädchen verstarb noch am Strand. Für sie kam jede Hilfe zu spät.

"Es ist ein extrem traumatisches Ereignis für alle Beteiligten und natürlich für jeden, der das junge Mädchen kannte", betonte ein Polizeisprecher. Das Unglück passierte mitten im Wohngebiet und wurde von vielen Anwohner beobachtet.

Dass im Swan River ein Hai lauert, war vielen bekannt. Erst letzte Woche kam es ganz in der Nähe zu einem beunruhigenden Zwischenfall. Ein Angler zog einen völlig zerfetzten und mehr als einen Meter großen Stachelrochen aus dem Fluss. Drei gigantische Beißmale deuteten auf einen Bullenhai hin, ob es dasselbe Tier war, das auch die Schülerin angriff, ist unklar.

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Die Tragödie vom Freitag, ist fast auf den Tag genau, der erste tödliche Hai-Angriff im Swan River seit einhundert Jahren.

Nur wenige Tage vor dem schrecklichen Zwischenfall zog ein Hobbyangler diesen Stachelrochen aus dem Swan River. Die drei Beißmale deuten auf einen Bullenhai hin.
Nur wenige Tage vor dem schrecklichen Zwischenfall zog ein Hobbyangler diesen Stachelrochen aus dem Swan River. Die drei Beißmale deuten auf einen Bullenhai hin.  © Facebook/Liam LK Kenny

Im Großraum Perth herrscht Betroffenheit. Die Behörden der größten Stadt des Bundesstaates Western Australia haben inzwischen Hai-Alarm ausgerufen: Die Strände am Unterlauf des Flusses wurden vorsorglich gesperrt. Hinweistafel sollen auf die Gefahr aufmerksam machen.

Titelfoto: Montage: GREG WOOD / AFP, Facebook/Liam LK Kenny, Facebook/Liam LK Kenny

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